39. TURNIER DER MEISTER | 19. - 22. März 2015 | Lausitz-Arena Cottbus

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Hambüchen gibt Entwarnung
23.03.09 | 
Blick geht Richtung Mailand
“Alles ist ein wenig blau und aufgeschürft, aber kaputt ist nichts“ gab Fabian Hambüchen auf Nachfrage am Montag zur Kenntnis.

Beim Reckfinale des Cottbuser Weltcups "Turnier der Meister" am Sonntag war er nach einem Griffproblem unsanft mehr neben als auf die Mattenkante gestürzt und konnte seine Übung nicht zu Ende bringen.

Vor ihm waren bereits die beiden Japaner Hisashi Mizutori und Kazuhito Tanaka vom Reck gesegelt.

Das japanische Magnesia, welches alle 3 genutzt hatten, könnte der Auslöser der Griffprobleme gewesen sein – so wird spekuliert.

Als einer der Favoriten für die Europameisterschaften in Mailand (2.-5. April) geht er nun auch mit einer Fersenprellung, die er sich am samstäglichen Training zugezogen hatte in die letzte Vorbereitungswoche. „Ich will in Mailand fit sein und diesen Sturz vergessen haben“ richtet Hambüchen seinen Blick voraus.
Galerie: Finale am Sonntag
22.03.09 | 
Galery: finals on sunday
Galerie: Hier klicken!
Restlos ausverkauft war die Cottbuser Lausitz-Arena zu den Gerätefinals am Sonntag. In unserer Galerie finden Sie Impressionen vom Abschlusstag.

Complete "sold out" was the Lausitz-Arena at the finals on sunday. In our galery you find impressions of the day.
Zweiter Finaltag in Cottbus
22.03.09 | 
Das Turnier der Meister ist beendet
22.03.2009
Das 33. Turnier der Meister ist beendet. Den letzten Titel am Königsgerät der Männer Reck gewann Yann Cucherat (FRA). Fabian Hambüchen wurde nach einem spektakulären Sturz nur 8. Die ersten Siege gingen bei den Frauen am Balken an Marta Pihan-Kulesza (POL) und bei den Männern am Sprung an Jeffrey Wammes aus den Niederlanden. Mitja Petkovsek aus Slovenien holte den Titel an seinem Paradegerät Barren, Fabian Hambüchen wurde 6. Im Finale der Frauen am Boden sicherte Kim Bui mit Silber die einzige Medaille für Deutschland am heutigen Tag, der Sieg ging an die Chinesin Sui Lu.
The 33rd Tournament of Masters has ended. The last final on high bar was won by Yann Cucherat (FRA), Fabian Hambüchen reached only the 8th place after a fall. The first two titles went to Marta Pihan-Kulesza from Poland on beam and Jeffrey Wammes (NED) on vault. Mitja Petkovsek won the title on his specialist apparatus bars and China's Sui Lu won the women's floor final.

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Ergebnisse Finale Frauen Balken / results women's beam final
1. Marta Pihan-Kulesza (POL)14.075 (D-Note 5.8)
2. Lieke Wevers (NED) 13.875 (D-Note 5.3)
3. Yuhong Hu (CHN) 13.825 (D-Note 5.4)
4. Wyomi Masela (NED) 13.200 (D-Note 5.2)
5. Luiza Galiulina (UZB)13.175 (D-Note 5.5)
6. Ariella Käslin (SUI) 12.825 (D-Note 5.5)
7. Ethiene Franco (BRA) 12.325 (D-Note 5.1)
8. Anja Brinker (GER)12.025 (D-Note 4.8)

Marta Pihan-Kulesza (POL)
Den ersten Sieg des Tages sicherte sich bei den Frauen am Balken die 22jährige Polin Marta Pihan-Kulesza (Foto). Sie kam ohne Probleme durch ihr Programm und stand unter anderem die Kombination aus Salto vorwärts gehockt – Salto rückwärts gehockt sowie ihren schwierigen Doppelsalto vorwärts gehockt Abgang sehr sicher. Die Silbermedaille ging an die elegante Lieke Wevers aus den Niederlanden, welche das Cottbusser Publikum vor allem mit ihren schönen Drehungen begeisterte. Yu Yuhong aus China musste gleich zweimal in ihre Übung starten. Beim ersten Mal schien es noch Probleme mit der Technik zu geben und die Kampfrichterinnen konnten das grüne Licht nicht rechzeitig anzeigen. Die Chinesin behielt jedoch die Nerven und kam auch beim zweiten Mal gut durch und sicherte sich damit die Bronzemedaille. Pech für Anja Brinker, im Einturnen klappte noch alles super, kurz darauf im Wettkampf jedoch fiel sie direkt beim Angang vom Gerät. Somit reichte es am Ende nur für Platz 8. Auch die auf den Rängen 5 – 7 platzierten Turnerinnen kamen nicht ohne Sturz durch ihre Übungen.
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The first victory of the day went to Marta Pihan-Kulesza in the women’s beam final. She came well through her routine which included the combination of somersault fwd. tucked – somersault bwd. tucked and the difficult double somersault fwd. dismount. The elegant Lieke Wevers (photo) from the Netherlands reached the second place. She pleased the audience in Cottbus mainly with her beautiful pirouettes and twists. Yu Yuhong had to start her routine two times. At the first time there seem to have been technical problems due to which the judges couldn’t flasht the green light. However, also at the second time the Chinese gymnast came through her program well and secured herself the bronze medal. Bad luck for Germany’s Anja Brinker. In the warming-up still everything went very well but then she fell right on her dismount. Also the gymnasts ranked 5 – 7 didn’t get through their routines without falls.

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Ergebnisse Finale Männer Sprung / results men's vault final
1. Jeffrey Wammes (NED)16.100
2. Diego Hypolito (BRA) 16.062
3. Benoit Caranobe (FRA) 15.937
4. Matthias Fahrig (GER) 15.862
5. Toomi Tuuha (FIN)15.825
6. Istvan Szalontai (HUN)15.662
7. Nicolas Böschenstein (SUI) 15.537
8. Marek Lyszczarz (POL)15.362

Nach dem Sieg von Yuri van Gelder gestern an den Ringen, gab es heute eine zweite Goldmedaille für die Niederlande. Im hochklassigen Sprungfinale der Männer setzte sich am Ende Jeffrey Wammes (Foto) an die Spitze. Seine beiden schwierigen Sprünge Jurtschenko 2 ½ Schraube (15.975, D-Note 6.6) und Überschlag – Salto vorwärts gestreckt mit 2/1 Schraube gelangen ihm heute sehr gut. Wie auch schon im Bodenfinale, ging die Silbermedaille an Diego Hypolito aus Brasilien. Er zeigte den gleichen Überschlag- Sprung wie Wammes (16.600), sein zweiter Sprung war ein Kasamatsu mit 1 ½ Schrauben (16.125). Der Überraschungs- Bronzemedaillengewinner im Mehrkampf der Olympischen Spiele in Peking Benoit Caranobe aus Frankreich sicherte sich auch hier den dritten Platz, vor allem durch die hohe Schwierigkeit seiner beiden Sprünge (beide mit D-Note 7.7). Beim Tsukahara- Doppelsalto rückwärts gebückt musste er kurz mit den Händen auffassen, der zweite Sprung Überschlag - Doppelsalto vorwärts gebückt gelang besser. Als vierter verpasste Matthias Fahrig nur knapp eine Medaille, kann aber dennoch mit seiner Leistung zufrieden sein. Zum ersten Mal bei einem Weltcup riskierte er den schwierigen „Dragulescu“, Überschlag – Doppelsalto vorwärts mit ½ Schraube. Der Sprung sah in der Flugpphase sehr gut aus, nur bei der Landung musste er kurz mit der Hand auffassen. Sein zweiter Sprung war ein Kasamatsu mit 1 ½ Schraube.
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After Yuri van Gelder’s victory yesterday on rings, today the Netherlands got the second gold medal. In a high-quality vault final in the end Jeffrey Wammes took the lead. Both of his difficult vaults, Yurchenko 2 ½ twists (15.975, D-score 6.6) and handspring – layout fwd. with 2/1 twists, went very well today. Like already in the final on floor Brazil’s Diego Hypolito won the silver medal. He showed the same handspring- vault like Wammes (16.600), his second vault was a Kasamatsu with 1 ½ twists (16.125). The surprising all-around bronze medalist of the Olympic Games in Beijing, Benoit Caranobe from France, secured himself the third plac also here in Cottbus, mainly due to the high difficulty of his two vaults (both with a D-score of 7.7). After his Tsukahara – double somersault bwd. piked he had to touch the floor with his hands. The second vault handspring – double somersault fwd. piked went better. Germany’s Matthias Fahring (photo) only narrowly missed a medal but still can be happy about his performance. For the first time he showed the dififcult “Dragulescu”, handspring - double somersault fwd. with ½ turn in a World Cup tournament. During the flight it looked very good, he only touched the floor with his hand shortly after the landing. His second vault was a Kasamatsu with 1 ½ twists.

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Ergebnisse Finale Frauen Boden / results women's floor final
1. Sui Lu (CHN) 14.200 (D-Note 5.4)
2. Kim Bui (GER) 14.075 (D-Note 5.4)
3. Adela Sajn (SLO) 13.675 (D-Note 5.2)
4. Ethiene Franco (BRA) 13.575 (D-Note 5.2)
5. Aagje Vanwalleghem (BEL) 13.450 (D-Note 5.2)
6. Wyomi Masela (NED) 13.425 (D-Note 4.9)
7. Marta Pihan-Kulesza (POL) 13.350 (D-Note 5.1)
8. Leal Bruna (BRA) 13.300 (D-Note 5.2)

Die Chinesin Sui Lu gewann das Finale am Boden mit einer guten und schön präsentierten Übung. Sie beeindruckte vor allem durch ihre Schrauben- Verbindungen, wie unter anderem eine gut ausgeturnte Dreifach- Schraube zu Beginn. Kim Bui aus Tübingen gelang es, ihren guten Vortrag aus der Qualifikation zu wiederholen. Heute klappte alles, vom Tsukahara gehockt zu Beginn bis zum Doppelsalto gebückt am Ende und durch diese gute Leistung sicherte sie sich die Silbermedaille! Das „Cover girl“ des diesjährigen Turniers der Meister, Adela Sajn aus Slowenien, freute sich über ihren dritten Platz. Ihre ausdrucksstarke Vorstellung gefiel dem Publikum und auch die Akrobatik klappte. Ein hohes Risiko geht sie ein mit der schwierigen Dreifach- Pirouette ganz am Ende ihrer Übung. Leider klappte es heute auch nicht so ganz, sie fiel aus der letzten Drehung und musste abrollen. Die restlichen Finalistinnen zeigten gute Übungen ohne größere Fehler. Insgesamt fehlten jedoch die ganz großen Schwierigkeits- Werte und es fiel auf, dass durch die neuen Wertungsvorschriften auch kleinere Unsauberkeiten noch deutlicher ins Gewicht fallen.
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China’s Sui Lu won the final on floor with a beautiful and well presented floor routine. She impressed mainly with her twist- combinations, like e.g. a well performed triple twist at the beginning. Kim Bui from Germany repeated her good presentation from the qualification. Everything from the tucked full-in in the beginning until the piked double somersault in the end went well today and she won the silver medal! The “cover girl” of this year’s Tournament of Masters, Adela Sajn (photo) from Slovenia, was happy about her third place. Her expressive perfomance was thrilled the audience in Cottbus and also the acrobatic elements were good today. She takes a high risk with the difficult triple spin at the very end of her routine and today unfortunately she fell out of the last spin and had to roll forward. The remaining finalists showed good routines without major errors. However, overall the level of difficulty wasn’t too high and it was obvious that due to the new Code of Points already minor mistakes can be costly. __________________________________________

Ergebnisse Finale Männer Barren / results men's parallel bars final
1. Mitja Petkovsek (SLO) 15.775 (D-Note 6.2)
2. Yann Cucherat (FRA) 15.550 (D-Note 6.1) (Die Wertung wurde korrigiert)
3. Kazuhito Tanaka (JAP) 15.275 (D-Note 6.0)
3. Nicolas Böschenstein (SUI) 15.275 (D-Note 6.1)
5. Claudio Capelli (SUI) 15.225 (D-Note 6.0)
6. Fabian Hambüchen (GER)15.200 (D-Note 6.5)
7. Adam Kierzkowski (POL) 14.300 (D-Note 6.0)
8. Marcel Nguyen (GER) 13.550 (D-Note 6.2)

Im Barren Finale beeindruckten sowohl der Sieger Mitja Petkovsek (Foto)als auch der zweitplatzierte Yann Cucherat durch Eleganz und perfekte technische Ausführung. In Europa sind sie sicherlich die beiden besten Turner an diesem Gerät, bei der WM in London werden sie sich dann jedoch wieder mit starker asiatischer Konkurrenz auseinandersetzen müssen. Kurzzeitig lag während des Finales Yann Cucherat auf Rang 1. Dies lag jedoch nur an einem Rechenfehler (eine Anforderung wurde versehentlich doppelt gezählt), der später korrigiert wurde. Fabian Hambüchen hatte mit 6.5 die höchste D-Note des Feldes. Leider hatte er heute bereits einige Unsicherheiten während der Übung und verlor dann auch einige Zehntel durch das Zurückstolpern nach dem Doppelsalto gebückt Abgang. Ansonsten hätte es sicherlich für eine Medaille gereicht. Auch in der Übung des zweiten deutschen Starters Marcel Nguyen gab es Unsicherheiten und am Ende reichte die Kraft nicht, um den beeindruckenden Tsukahara- Abgang zum Stand zu bringen. Das Cottbusser Publikum freute sich trotzdem, dass er diesen weltweit einzigartigen Abgang riskierte!
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In the final on parallel bars as well the winner Mitja Petkovsek as also second- ranked Yann Cucherat impressed with elegance and technical perfection. In Europe they are certainly the two best gymnasts on this apparatus but at the World Championships in London they will have to compete against strong Asian competitors again. For a short while during the final Yann Cucherat could be found on the first place. However, this was only caused due to a simple calculation mistake, which a short while later was discovered and corrected. With 6.5 Fabian Hambüchen (photo) had the highest D-score of the field but today he had slight insecurities already during the routine and in the end he lost a few tenths when he had to secure the landing of his double somersault bwd. piked dismount with a few steps. Also the second German gymnast Marcel Nguyen had to fight through his routine and in the end didn’t have enough strength to stick the landing of his amazing full-in dismount. The audience in Cottbus nonetheless was thrilled that he risked this unique dismount!

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Ergebnisse Finale Männer Reck / results men's high bar final
1. Yann Cucherat (FRA) 15.775 (D-Note 6.8)
2. Epke Zonderland (NED) 15.050 (D-Note 6.6)
3. Marco Baldauf (AUT) 14.875 (D-Note 6.0)
4. Jeffrey Wammes (NED) 14.650 (D-Note 6.2)
5. Hamilton Sabot (FRA) 14.625 (D-Note 6.3)
6. Hisashi Mizutori (JAP) 14.375 (D-Note 6.7)
7. Kazuhito Tanaka (JAP) 13.550 (D-Note 6.1)
8. Fabian Hambüchen (GER) 13.525 (D-Note 5.3)

Am Reck hielt das Publikum den Atem an. Gleich drei Turner, Hisashi Mizutori, Kazuhito Tanaka und leider auch der Favorit Fabian Hambüchen fielen mit viel Schwung vom Gerät. Die Stürze sahen gefährlich aus, glücklicherweise standen aber alle drei unverletzt wieder auf. Somit war das Feld frei für die übrigen Starter und Yann Cucherat (Foto) fügte seiner Silbermedaille vom Barren nun die Goldmedaille am Reck hinzu. Wieder einmal war es eine sehr elegante Vorstellung des Franzosen und mit 6.8 hatte er auch die höchste Schwierigkeits-Note des Feldes. Epke Zonderland, der bereits bei den Olympischen Spielen 2008 an diesem Gerät im Finale stand, sicherte sich mit einer spektakulären Flug- Show Platz zwei. Die erste Medaille für Österreich holte Marco Baldauf . Mit 6.0 präsentierte er nur die siebt- schwierigste Übung in diesem Finale, aber er zeigte eine konzentrierte und fehlerfreie Leistung, welche ihm verdientermaßen die Bronze- Medaille einbrachte.
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On high bar the audience held their breath. Altogether three gymnasts, Hisashi Mizutori, Kazuhito Tanaka and unfortunately also the favorite Fabian Hambüchen fell with a lot of power from the bar. The falls looked dangerously but luckily all three gymnasts stood up again without injuries. So it was up to the remaining gymnasts to win the medals and Yann Cucherat added a gold medal to his silver medal from the parallel bars final before. Again it was a ver elegant performance by the French gymnast and with a D-score of 6.8 he also had the highest difficulty. Epke Zonderland, already a finalist on this apparatus at the Olympic Games in Beijing, secured himself the second place with a spectacular flight show. The first medal for Austria was won by Marco Baldauf (photo). With 6.0 he only had the seventh- highest difficulty value in this final. However, he showed a concentrated and faultless performance which brought him a well-deserved bronze medal.

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Galerie: Finale am Samstag
21.03.09 | 
Galery: finale on saturday
In der ausverkauften Lausitz- Arena fand am Samstag der erste Finaldurchgang des Cottbuser Weltcups statt. In unserer Galerie finden Sie Impressionen.
Erster Finaltag beim Turnier der Meister
21.03.09 | 
Die ersten 5 Entscheidungen sind gefallen / The first 5 decisions were made
Gold und Silber für Deutschland beim Cottbuser Weltcup
Der erste Weltcup- Finaltag in Cottbus ist beendet und am Ende gab es für den Deutschen Turner-Bund durch Anja Brinker am Stufenbarren einen Sieg zu feiern! Den Titel bei den Frauen am Sprung sicherte sich Ariella Käslin aus der Schweiz. Die Goldmedaille bei den Männern am Boden ging an Kohei Uchimura aus Japan, den Sieg am Pauschenpferd holte sich der Belgier Donna-Donny Truyens. Yuri van Gelder aus den Niederlanden gewann an den Ringen.

The first World Cup day in Cottbus is over and in the end the German hosts could celebrate the victory of Anja Brinker on uneven bars! The title in the women's vault final went to Ariella Käslin from Switzerland. Kohei Uchimura from Japan secured himself the gold medal in the men's floor final, Belgium's Donna-Donny Truyens won on pommel horse and Yuri van Gelder (NED) on rings.

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Ergebnisse Boden Männer / results men's floor
1. Kohei Uchimura (JAP) 15.700 (D-Note 6.5)
2. Diego Hypolito (BRA) 15.125 (D-Note 6.3)
3. Dimitrios Markousis (GRE) 14.975 (D-Note 6.1)
4. Eleftherios Kosmidis (GRE) 14.800 (D-Note 6.5)
4. Shun Nishimura (JAP) 14.800 (D-Note 6.0)
6. Roland Häuptli (SUI) 14.625 (D-Note 5.8)
7. Matthias Fahrig (GER) 13.950 (D-Note 6.1)
8. Tomislav Markovic (CRO) 13.725 (D-Note 6.2)

Im ersten Finale am heutigen Tag bestach Kohei Uchimura sowohl durch technische Perfektion als auch durch eine hohe Schwierigkeit (D-Note 6.5). Der Weltmeister von 2007 Diego Hypolito kam ebenfalls fehlerfrei durch sein Programm, reichte jedoch in der Ausführung nicht an die technische Perfektion des Japaners heran. Für Matthias Fahrig, in der Qualifikation noch auf Rang 3, lief es heute leider nicht ganz so gut. Nach der schwierigen Kombination Doppelschraube – Doppelsalto vorwärts stürzte er und damit waren alle Chancen auf eine Medaille vergeben. Der Sturz kostete ihn zwei Zehntel Verbindungs- Bonus in der D-Note und wurde natürlich auch in der Ausführungs- Note angerechnet. Der viertplazierte Eleftherios Kosmidis hatte mit 6.5 den gleichen Schwierigkeitswert wie Uchimura, blieb in der Ausführung jedoch durchweg unsauberer und benötigte einige Schritte, um die Landung seiner letzten Akrobatikbahn zu sichern. Somit reichte es trotz der hohen D-Note nicht für eine Medaille.
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In the first men’s final today Kohei Uchimura impressed as well with the high difficulty of his routine as also with the technical perfection in his execution. The 2007 World Champion Diego Hypolito also came through his performance without mistakes but didn’t manage to match the technical perfection in the execution of the Japanese gymnast. Matthias Fahrig, in the qualification still on the third place, had bad luck today. He fell on the difficult combination double twist – double somersault fwd. and through that lost all chances on a medal. The fall cost him two tenths combination bonus in the D-score and of course also a few tenths in the execution score. With 6.5 the fourth- ranked Eleftherios Kosmidis had the same A-score like Uchimura. However, he had problems with the clean execution of his elements today and also needed a few steps to secure the landing of his last acrobatic series. Through that unfortunately it wasn’t enough to win a medal, despite of the high D-score.

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Ergebnisse Sprung Frauen/ results women's vault
1. Ariella Käslin (SUI) 14.550
2. Aagje Vanwalleghem (BEL) 14.062
3. Yasmin Zimmermann (SUI) 13.800
4. Kim Bui (GER) 13.737
5. Sidney Sanabria (PUR) 13.650
6. Wyomi Masela (NED) 13.587
7. Laura Gombas (HUN) 13.500
8. Ildiko Farkas (HUN) 12.975

Die Olympia- Fünfte von Peking Ariella Käslin aus der Schweiz sicherte sich den Sieg in diesem Finale vor allem durch ihren ersten Sprung Überschlag – Salto vorwärts gestreckt mit 1 ½ Schrauben. Mit der D-Note von 6.3 war dies der mit Abstand schwierigste Sprung des heutigen Finals und auch die Ausführung gelang ihr sehr gut (15.075). Der zweite Sprung Jurtschenko 1 ½ Schraube war nicht ganz so gut in der Ausführung wie der erste, aber dennoch schön präsentiert (14.025). Die Silbermedaille ging an die Belgierin Aagje Vanwalleghem, welche Jurtschenko mit 1 1/2 Schraube (14.250) und Rondat ½ Drehung – Salto vorwärts gebückt mit ½ Drehung (13.875) zeigte. Beide Sprünge klappten gut, wenn auch nicht ganz so hochklassig wie in der gestrigen Qualifikation. Nach Gold ging auch die Bronzemedaille in die Schweiz. Als letzte Starterin schob sich Yasmin Zimmermann noch auf den dritten Platz mit zwei guten Sprüngen, Tsukahara gestreckt mit 1 ½ Schraube (13.900) und Überschlag – Salto vorwärts gebückt mit ½ Schraube (13.700). Wie schon in der Qualifikation wurde es für Kim Bui der vierte Platz. Ihr erster Sprung Überschlag - Salto vorwärts gestreckt mit ½ Schraube war, wie schon in der Qualifikation, nicht ganz gestreckt in der Ausführung, wurde ihr aber von den Kampfrichterinnen heute als gestreckte Variante anerkannt (14.025). Als zweiter Sprung folgte Jurtschenko 1 ½ Schraube (13.450). Insgesamt gab es in diesem Finale solide Leistungen ohne größere Fehler zu sehen, einige Turnerinnen hatten jedoch Probleme, die Sprünge sicher zum Stand zu bringen, somit waren Abzüge für das Verlassen der Landefläche, zumindest mit einem Fuß, recht häufig.

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The fifth- ranked of the Olympic Games from Beijing Ariella Käslin from Switzerland secured herself the victory in this final mainly due to her first vault handspring – layout fwd. with 1 ½ twists. With the D-score of 6.3 it clearly was the most difficult vault in this final and also the execution of it went very well today (15.075). The second vault Yurchenko 1 ½ twists wasn’t as perfectly executed but it nonetheless was a good vault (14.025). The silver medal went to Belgium with Aagje Vanwalleghem who presented a Jurchenko 1 1/2 twists (14.250) and RO ½ turn – somersault fwd. piked with ½ turn (13.875). After gold also the bronze medal went to Switzerland. As last competitor Yasmin Zimmermann ended up on the third place with her two good vaults, Tsukahara layout with 1 ½ twists (13.900) and handspring – somersault fwd. piked with ½ turn (13.700). For the German hosts Kim Bui reached the fourth place again, like in yesterday’s qualification. Her first vault handspring – layout fwd. with ½ turn (14.025) was not executed fully in a layout position. However, the judges accepted it as layout today. Kim’s second vault was a Yurchenko 1 ½ twists (13.450). Overall in this final solid performances without major mistakes were presented. However, a few gymnasts had problems to stick the landings. Deductions for leaving the landing zone, at least with one foot, happened quite often today. __________________________________________

Ergebnisse Pauschenpferd Männer/ results men's pommel horse
1. Donna-Donny Truyens (BEL) 15.575 (D-Note 6.5)
2. Robert Weber (GER) 14.775 (D-Note 6.0)
3. Saso Bertoncelj (SLO) 14.625 (D-Note 6.0)
4. Zoltan Kallai (HUN) 14.450 (D-Note 6.0)
5. Shun Nishimura (JAP) 13.625 (D-Note 5.8)
6. Hamilton Sabot (FRA) 13.450 (D-Note 5.8)
7. Roland Häuptli (SUI) 12.675 (D-Note 5.7)
8. Ramos Angel (PUR) 11.750 (D-Note 5.2)

Donna-Donny Truyens ging ein hohes Risiko ein und erhöhte im heutigen Finale noch einmal den Schwierigkeitsgrad seiner Übung. Mit seiner D-Note von 6.5 hatte er bereits mindestens drei Zehntel Vorsprung vor dem Rest des Feldes. Am Ende wurde das Risiko belohnt und er gewann die Goldmedaille in diesem Finale. Einen hervorragenden zweiten Platz erreichte Robert Weber. Heute fügte er seiner Übung noch einen zusätzlichen dreifachen Russenwendeschwung hinzu und legte somit auch noch einmal im Schwierigkeitswert etwas drauf. Saso Bertoncelj, welcher in der Qualifikation noch auf dem ersten Platz war, hatte heute leichte Probleme mit seinem Abgang. Eine von ihm geplante Drehung konnte er nicht mehr ausführen und das kostete ihn allein schon drei Zehntel in der D-Note. Somit war es am Ende für ihn „nur“ der dritte Platz.
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Donna-donny Truyens took a high risk and increased the difficulty of his routine today in the final to a D-score of 6.5. With that he was already at least 3 tenths ahead of the rest of the field. In the end the risk was rewarded and he won the gold medal in this final. Germany’s Robert Weber reached an excellent second place. He, too, increased, the difficulty of his routine today. He added a triple Russian wendeswing to it. Saso Bertonceli, who was the first ranked gymnast still in the qualification, today had problems with his dismount. He couldn’t execute a planned turn and that alone cost him already three tenths in the D-score. So in the end it was “only” the third place for him today.

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Ergebnisse Stufenbarren Frauen/ results women's uneven bars
1. Anja Brinker (GER) 14.825 (D-Note 6.2)
2. Aagja Vanwalleghem (BEL) 13.325 (D-Note 5.6)
3. Ethiene Franco (BRA) 13.075 (D-Note 5.1)
4. Wyomi Masela (NED) 12.925 (D-Note 5.1)
5. Yuhong Hu (CHN) 12.750 (D-Note 5.8)
6. Lucia Tacchelli (SUI) 11.825 (D-Note 5.5)
7. Kim Bui (GER) 11.750 (D-Note 5.4)
8. Lieke Wevers (NED) 10.050 (D-Note 3.8)

Im Gegensatz zum Finale zuvor am Sprung, gab es am Stufenbarren leider einige Stürze zu sehen, aber Anja Brinker nutzte die Gunst der Stunde und gewann mit einer sehr guten Übung, inklusive sehr hohen und sicher präsentierten Flugteilen Tkatchev- Grätsche und Giengersalto sowie einem perfekt gestandenen Tsukahara gehockt Abgang dieses Finale mit 14.825 Punkten. Für die Belgierin Aagje Vanwalleghem gab es die zweite Silbermedaille. Auch ihre Übung mit einem Jägersalto und dem interessanten zweiten Flugteil Kontergrätsche, sowie mit einem schwierigem Doppelsalto rückwärts gestreckt Abgang klappte gut. In der Schwierigkeit der Inhalte blieb sie jedoch deutlich hinter Anja Brinker. Die folgenden Turnerinnen Ethiene Franco und Wyomi Masela zeigten ebenfalls solide Übungen. Yuhong Hu aus China auf Platz fünf jedoch hatte bereits mehrere „Hänger“ in der Übung und Lucia tacchelli, Kim Bui und Lieke Wevers blieben leider nicht vor Stürzen verschont. Kim Bui hatte in der gestrigen Qualifikation noch vorne gelegen an diesem Gerät. Heute ging der Übergang vom unteren zum oberen Holm, 'Shaposhnikova' gleich zweimal schief und brachte Kim um alle Chancen auf eine vordere Platzierung.
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In contrast to the final before on vault, then in the women’s final on uneven bars unfortunately quite a few falls were seen. Germany’s Anja Brinker took the chance and won this final with the score of 14.825 for her remarkable routine. It included very high flight- elements Gienger and Jaeger as well as a stuck full-in dismount. For Aagje Vanwalleghem from Belgium it was the second silver medal today. Also her routine which included a Jaeger- somersault as well as the interesting flight element counter- Tkatchev and the difficult double layout dismount was very good. However, in the level of difficulty she clearly remained behind Anja Brinker. The following two gymnasts Ethiene Franco and Wyomi Masela showed solid routines. Yuhong Hu from China on the fifth place then already had a few major interruptions during her presentation and the remaining gymnasts didn’t remain without falls. Germany’s Kim Bui, who was in the lead on this apparatus still in the qualification, fell on both tries of getting from the lower to the upper bar, ‘Shaposhnikova’, and through that lost all chances on a medal.

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Ergebnisse Ringe Männer/ results men's rings
1. Yuri van Gelder (NED) 15.850 (D-Note 6.6)
2. Dimosthenis Tampakos (GRE) 15.700 (D-Note 6.7)
3. Danny Pinheiro Rodrigues (FRA) 15.600 (D-Note 6.7)
4. Eleftherios Petrounias (GRE) 15.250 (D-Note 6.4)
5. Irodotos Georgallas (CYP) 15.150 (D-Note 6.9)
6. Samir Ait Said (FRA 15.075 (D-Note 6.7)
7. Koen van Damme (BEL) 13.850 (D-Note 5.7)
8. Eduard Gholub (ISR) 12.700 (D-Note 5.2)

An den Ringen verteidigte Yuri van Gelder aus den Niederlanden erfolgreich seinen Titel aus dem letzten Jahr. Er beeindruckte das Cottbusser Publikum und auch seine Konkurrenz vor allem durch die unglaublichen Haltepositionen seiner Kraftelemente. Heute waren auch die Kampfrichter beeindruckt, eine Elementgruppe in seiner Übung wurde anerkannt, bei welcher es gestern in der Qualifikation noch nicht der Fall war. Dadurch allein gewann er zwei Zehntel im Schwierigkeintswert und schaffte es, sich vor dem erfahrenen Dimosthenis Tampakos an die Spitze zu setzen. Der drittplatzierte Danny Pinheiro Rodriguez brachte das Publikum vor allem mit dem unglaublich schwierigen Element Schwalbe rücklings zum Staunen. Fabian Hambüchen war in der Qualifikation nur außer Konkurrenz gestartet und somit heute nicht dabei, auch wenn seine Qualifikationswertung von 15.266 für einen Platz im Finale gereicht hätte.
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On rings Yuri van Gelder from the Netherlands successfully defended his title from last year. He impressed the Cottbus audience mainly through the incredible positions of his strength elements. Today also the judges were impressed, one element group in his routine got acknowledged where it wasn’t the case in yesterday’s qualification. This alone brought him two additional tenths in the D-score. In the end he managed to get ahead of the experienced Dimosthenis Tampakos. The audience was really thrilled also by the routine of the third- ranked Danny Pinheiro Rodrigues, especially when he showed his reversed swallow. No German gymnast qualified for this final. Fabian Hambüchen took part in the qualification only ‘hors concours’, otherwise his score of 15.266 would have been enough for a spot in the final.
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Ergebnisse erster Finaltag: / Detailled results first finals' day:
Die Qualifikation beim Turnier der Meister ist beendet
20.03.09 | 
2. Teil der Qualifikation / 2nd part of the qualification
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Zum zweiten Teil der Qualifikation ab 17.00h war die Lausitz- Arena noch besser gefüllt als zuvor beim ersten Teil und die Turnerinnen und Turner konnten sich über Applaus für ihre Darbietungen freuen. Die Turnerinnen gingen an Balken und Boden an die Geräte und die Männer turnten an Sprung, Barren und Reck.

For the second part of the qualification the Lausitz- Arena was even more crowded than before and the gymnasts could be happy about the applause for their routines. The women competed on beam and floor and the men on vault, parallel bars and high bar.

Nachdem die beiden Damen aus der Spitzen- Nation der Olympischen Spiele in Peking 2008 im ersten Teil der Qualifikation noch nicht ganz überzeugen konnten, gewannen sie nun beide Qualifikationen an Balken und Boden. Bei den Frauen am Balken übernahm Yuhong Hu die Führung mit 14.750 vor der jungen Usbekin Luiza Galiulina (13.950) und Ethiene Franco aus Brasilien (13.750). Für Anja Brinker lief es besser als zuvor, mit 13.250 qualifizierte sie sich als 6. für das Finale. Die weiteren Starterinnen am Sonntag werden Lieke Wevers (NED), Ariella Käslin (SUI), Marta Pihan (POL) und Wyomi Masela (NED) sein.

Ihrer Mannschaftskameradin am Balken folgte Sui Lu dann am Boden. Hier gewann sie die Qualifikation mit 14.150. Sie bestach vor allem durch ihre schönen Schrauben- Verbindungen. Auf Platz 2 folgt Kim Bui, welche erneut eine fehlerfreie Übung zeigte (13.750) und Wyomi Masela aus den Niederlanden (13.600) wurde dritte. Die weiteren Starterinnen im Finale werden Agja Vanwalleghem (BEL), Marta Pihan (POL), Adela Sajn (SLO, Foto) und die beiden Brasilianerinnen Ethiene Franco und Bruna Leal. Die zweite deutsche Starterin Anja Brinker verpasste als 9. knapp das Finale (12.950).

Interessant zu sehen war die Übung von Luiza Galiulina aus Usbekistan. Neben Cheftrainerin Svetlana Kusnetsova wird sie hier in Cottbus auch von Oksana Chusovitina betreut, welche selbst verletzungsbedingt nicht am diesjährigen Turnier der Meister teilnehmen kann. Den Einfluss von Chusovotina sah man auch in der Bodenübung, Galiulina zeigte sie zur Musik Peer Gynt- Suite von Edvard Grieg, welche Chusovitina in den 90iger Jahren benutzte und auch inhaltlich waren einige choreographische Elemente ihrer damaligen Übung entnommen worden.

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After the two gymnasts from the top- nation of the last Olympic Games China couldn’t fully convince in the first part of the qualification, they now won both qualifications on beam and floor. In the women's field on beam Yuhong Hu took the lead with 14.750 in front of the young Luiza Galiulina from Uzbekistan (13.950) and Ethiene Franco from Brazil (13.750). For Germany’s Anja Brinker it went better than before, with 13.250 she qualified for the final as 6th. The further competitors on Sunday will be Lieke Wevers (NED), Ariella Käslin (SUI), Marta Pihan (POL) and Wyomi Masela (NED).

Sui Lu then followed the success of her team mate on beam and won the qualification on the women's floor with 14.150. She showed especially beautiful twist- somersaults. On the second place followed Kim Bui from Germany with another faultless performance (13.750) and Wyomi Masella from the Netherlands reached the third place (13.600). The further competitors in the final will be Agja Vanwalleghem (BEL), Marta Pihan (POL), Adela Sajn (SLO) and the two Brazilians Ethiene Franco and Bruna Leal.

It was interesting to see the routine of Luiza Galiulina from Uzbekistan. In addition to head coach Svetlana Kusnetzova also Oksana Chusovitina, who herself can’t compete due to an injury, takes care of her here in Cottbus. And the influence of Chusovitina was visible also in this floor routine. Galiulina showed it to the music Peer Gynt Suite from Edvarg Grieg which Chusovitina, too, used during the 90ies. And also a few choreographic elements of Chusovitina’s former routine were used. ________________________________________________________

Sprung- und Bodenspezialist Jeffrey Wammes aus den Niederlanden gewann die Qualifikation der Männer am Sprung mit 16.016 vor Tomi Tuuha aus Finnland (15.866). Matthias Fahrig wiederholte seinen Erfolg von zuvor am Boden und wurde auch in dieser Qualifikation am Sprung Dritter mit 15.833 Punkten mit seinem Kasamatsu mit 1 ½ Schraube und Überschlag – Doppelsalto vorwärts. Die weiteren Finalisten am Sonntag werden Diego Hypolito (BRA), Marek Lyszczarz (POL); Nicolas Böschenstein (SUI), Benoit Caranobe (FRA) und Istvan Szalontai (HUN) sein.

Pech für Fabian Hambüchen, durch einen Sturz beim Jurtschenko 2 ½ Schraube vergab er seine Finalchancen und wurde am Ende 10.

Am Barren lief es dann wieder besser für Fabian Hambüchen. Mit 15.600 gewann er an diesem Gerät vor Yann Cucherat aus Frankreich (15.500) und Nicolas Böschenstein aus der Schweiz (15.066). Der Franzose hatte zwar die elegantere Ausführung im Vergleich zu Hambüchen, aber mit dem höchsten Schwierigkeitswert (D-Note 6.500) des Feldes sicherte sich dieser trotzdem die Führung.

Mit einer schönen Übung qualifizierte sich auch Marcel Nguyen als 4. für das Finale. Er hat noch Reserven in der Schwierigkeit, heute zeigte er „nur“ den Doppelsalto- Abgang, eventuell wird es am Sonntag im Finale der Tsukahara. Die weiteren Starter werden Kazuhito Tanaka (JAP), Mitja Petkovsek (SLO), Claudio Capelli (SUI) und Adam Kierzkowski (POL) sein. Matthias Fahrig versuchte sein Glück außer Konkurrenz und wäre mit seiner Wertung von 14.266 in diesem starkem Feld 13. geworden.

Die Reihenfolge am Reck drehte sich um im Vergleich zum Gerät zuvor. Yann Cucherat aus Frankreich gewann mit 15.500 vor Fabian Hambüchen (15.266). Cucherat war der eleganteste Turner im Feld, dies zeigte auch die mit Abstand höchste Ausführungs- Note. Hambüchen blieb heute nicht ganz fehlerfrei, aber durch eine kämpferische Leistung sicherte er sich immerhin den zweiten Platz. Als dritter folgte Kazuhito Tanaka aus Japan (15.233). Die weiteren Finalisten sind Hisashi Mizutori (JAP), Hamilton Sabot (FRA), Epke Zonderland und Jeffrey Wammes aus den Niederlanden sowie der Österreicher Marco Baldauf.

Pech für Robert Weber – nur um vier Hunderstel verpasste er als 9. den Einzug ins Finale... Außer Konkurrenz starteten Robert Juckel (14.466) und Marcel Nguyen (14.200), für das Finale hätte es für beide jedoch nicht gereicht. _____________________________________________________

Vault and floor specialist Jeffrey Wammes from the Netherlands won the men’s qualification on vault with 16.016 in front of Tomi Tuuha from Finland (15.866). Matthias Fahrig repeated his success from the floor qualification and again got third. He showed two good vaults with handspring – double somersault fwd. and Kasamatsu 1 ½ twists. The further finalists on Sunday will be Diego Hypolito (BRA), Marek Lyszczarz (POL), Nicolas Böschenstein (SUI), Benoit Caranobe (FRA) and Istvan Szalontai (HUN).

Bad luck for Fabian Hambüchen. Due to a fall on his Jurchenko 2 ½ twists he lost all chances to reach the final and in the end got 10th.

On parallel bars it then went better for Hambüchen. With 15.600 he won this qualification in front of Yann Cucherat from France (15.600) and Nicolas Böschenstein from Switzerland (15.066). The gymnast from France had the better execution but Hambüchen had the highest difficulty- score of the field (6.5) and through that managed to secure himself the lead. Also Germany’s second gymnast Marcel Nguyen qualified for the final as 4th with a beautiful routine. He still has room for improvement in the final, today he showed “only” a double somersault dismount, while he might show a full-in in the final. The further finalists are Kazuhito Tanaka (JAP), Mitja Petkovsek (SLO), Claudio Capelli (SUI) and Adam Kierzkowski (POL). Germany’s Matthias Fahrig competed ‘hors concours’ and would have reached the 13th place in this high- quality field of competitors with his score of 14.266.

On high bar the order of the first two gymnasts changed. Yann Cucherat from France won here with 15.500 in front of Fabian Hambüchen (15.266). Cucherat clearly was the most elegant gymnast, this was also shown by the highest execution- score. Hambüchen didn’t remain without mistakes but really fightet through his routine and through that secured himself the second place, with definite room for improvement in the final. Kazuhito Tanaka from Japan followed on the third place (15.233) and the further finalists will be Hisashi Mizutori (JAP), Hamilton Sabot (FRA), Epke Zonderland and Jeffrey Wammes from the Netherlands as well as Marco Baldauf from Austria.

Bad luck for Germany’s Robert Weber – he missed the final as 9th only by four hundredths…His team mates Robert Juckel (14.466) and Marcel Nguyen (14.200) started ‘hors concours’, however wouldn’t have qualified for the final.
Galerie: Qualifikation am Freitag
20.03.09 | 
Galery: qualification on friday
Galerie: Hier klicken!
In der gut gefüllten Lausitz- Arena fand am Freitag die Qualifikation für die Gerätefinals am Samstag und Sonntag statt. In unserer Galerie finden Sie Impressionen vom 6stündigen Qualifikationsmarathon.
Qualifikation beim Turnier der Meister
20.03.09 | 
1. Teil beendet / 1st part has ended
>> For the English version please scroll down.

Kim Bui sicherte sich im ersten Teil der Qualifikation Finalplätze am Stufenbarren und am Sprung.
In der für den frühen Freitag Nachmittag bereits gut gefüllten Lausitz- Arena starteten im ersten Teil der Qualifikation die Frauen an Sprung und Stufenbarren und die Männer gingen an Boden, Pauschenpferd und den Ringen an die Geräte.

Bei den Frauen am Sprung gingen nur 13 Turnerinnen ans Gerät. Somit waren die Chancen, einen Finalplatz zu erreichen hoch. Am besten genutzt wurden diese von Ariella Käslin aus der Schweiz. Mit ihrem zwei Sprüngen Überschlag – Salto vorwärts gestreckt mit ganzer Schraube und Jurtschenko mit ganzer Schraube gewann sie die heute Qualifikation mit 14.425 vor Aagije Vanwalleghem aus Belgien (14.325). Sidney Sanabria aus Puerto Rico und die Tübingerin Kim Bui teilen sich Platz 3 mit 13.725 Punkten. Die weiteren Starterinnen im Finale sind die Ungarinnen Laura Gombas und Ildiko Farkas sowie Wyomi Masela (NED) und Yasmin Zimmermann aus der Schweiz. Insgesamt wurden in der Qualifikation eher einfache Sprünge gezeigt, die ganz großen Weltklasse- Leistungen blieben in diesem Jahr aus.

Für Kim Bui ist dies der zweite Wettkampf in diesem Jahr nach dem American Cup in Chicago vor fünf Wochen, bei welchem sie einen hervorragenden dritten Platz belegte. Dementsprechend gut in Form präsentierte sie sich auch hier in Cottbus bereits an den ersten beiden Geräten Sprung und Stufenbarren.

Am Stufenbarren fehlte vielen Turnerinnen zu diesem frühen Zeitpunkt in der Saison noch die Sicherheit und das Cottbusser Publikum bekam einige Stürze zu sehen. Nicht der Fall war dies jedoch bei Kim Bui. Sie präsentierte ihre Übung mit unter anderem Gienger- und Jägersalto sowie einem perfekt gestandenem Tsukahara- Abgang sehr sicher und gut ausgeturnt und liegt nach dieser Qualifikation in Führung! Auch die zweite deutsche Teilnehmerin Anja Brinker wird am Samstag nochmal ans Gerät gehen. Trotz eines Sturzes reichte es mit Platz 6 für’s Finale. Die weiteren Starterinnen werden Wyomi Masela (NED), Aagje Vanwalleghem (BEL), Ethiene Franco (BRA), Lucia Tacchelli (SUI), Hu Yuhong (CHN) und Lieke Wevers (NED) sein.

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The Tournament of Masters 2009 has started. In the first part of the qualification on Friday early afternoon the women competed on vault and uneven bars and the men on floor, pommel horse and rings.

Only 13 gymnasts took part in the women’s qualification on vault. So the chances to reach the final were quite high. Ariella Käslin from Switzerland took this opportunity. With her two good vaults handspring –somersault fwd. with 1/1 twist and Yurchenko 1/1 twist she won this qualification in front of Aagje Vanwalleghem from Belgium. Sidney Sanabria from Puerto Rico and Germany’s Kim Bui shared the third place. The further competitors in the final will be Laura Gombas and Ildiko Farkas from Hungary as well as Wyomi Masela (NED) and Yasmin Zimmermann from Switzerland. Overall most competitors in this qualification showed rather simple vaults, real world-class performances were not seen today.

For Kim Bui this is the second competition this year after the American Cup in Chicago five weeks ago where she reached a good third place. So here in Cottbus she presented herself already in very good shape on the first two apparatus vault and uneven bars.

On uneven bars many gymnasts still had problems at this early stage of the season and the Cottbus audience got to see quite a few falls. However, this was not the case for Kim Bui. She presentend her routine which included Gienger and Jaeger- somersaults as well as a perfectly stuck full-in dismount very well today and took the lead in this qualification. Also Germany’s second gymnast Anja Brinker will be seen again in the final. Despite of a fall she reached the sixth place. The further competitors in the final will be Wyomi Masela (NED), Aagje Vanwalleghem (BEL), Ethiene Franco (BRA), Lucia Tacchelli (SUI), Hu Yuhong (CHN) and Lieke Wevers (NED).

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Die Männer begannen am Boden und hier bekam das Cottbusser Publikum einige hochklassige Übungen zu sehen. Am Ende setzte sich der letzte Starter dieser Qualifikation, der Vize- Olympiasieger von 2008 im Mehrkampf Kohei Uchimura aus Japan, mit 15.466 an die Spitze. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen der amtierende Weltmeister Diego Hypolito aus Brasilien (15.433, Foto) und Matthias Fahrig für den Deutschen Turner-Bund (15.066). Die weiteren Starter im Finale werden Shun Nishimura (JAP), Eleftherios Kosmidis (GRE), Dimitrios Markousis (GRE), Tomislav Markovic (CRO) und Roland Häuptli (SUI) sein.

Matthias Fahrig präsentierte seine schwierige Übung (Schwierigkeitswert, ’D-Note’, 6.5) heute sehr sicher und gut ausgeturnt und kann sich Hoffnung auf eine Medaille im morgigen Finale machen. Fabian Hambüchen hatte leider weniger Glück, er musste einmal die Bodenfläche verlassen und zeigte auch nicht ganz sein volles Programm (u.a. zu Beginn „nur“ Doppelsalto gestreckt anstelle von Doppelsalto gestreckt mit Doppelschraube). Am Ende vepasste er als 10. knapp um weniger als ein Zehntel das Finale.

Außer Konkurrenz gingen für die Gastgeber aus Deutschland noch Thomas Taranu und Marcel Nguyen an den Start (laut Weltcup- Reglement dürfen nur zwei Turner pro Land an jedem Gerät im offiziellen Wettkampf starten). Marcel Nguyen überzeugte mit einer guten Übung, mit seinen 15.100 Punkten wäre er im offiziellen Feld dritter geworden. Tomas Taranu jedoch kam heute nicht fehlerfrei durch sein Programm.

Am Seitpferd war das Feld insgesamt nicht ganz so stark wie am Boden und an den Ringen. Am Ende setzte sich überraschend Saso Bertoncelj aus Slowenien an die Spitze (15.300), gefolgt von Donna-Donny Truyens aus Belgien (15.166). Auf einem guten dritten Platz mit 14.600 Punkten landete Robert Weber für die deutschen Gastgeber. Er zeigte heute noch nicht sein volles Programm, hat also noch Raum, sich im morgen Finale sogar noch zu verbessern. Die weiteren Starter im Finale sind Hamilton Sabot (FRA), Roland Häuptli (SUI), Shun Nishimura (JAP), Zoltan Kallai (HUN) und Ramos Angel (PUR).

Robert Juckel (Cottbus)
Der zweite deutsche Starter im Feld, der Cottbusser Lokalmatador Robert Juckel (Foto), begann gut, kam dann jedoch nicht ohne Sturz durch seine Übung und beendete diese Qualifikation auf dem 15. Platz.

An den Ringen gab es viele sehr gute Leistungen zu sehen. Am Ende setzte sich der 32jährige Dimosthenis Tampakos aus Griechenland mit einer beeindruckenden Leistung an die Spitze (15.800), gefolgt von fünftplatzierten der Olympischen Spiele 2008 an diesem Gerät Danny Pinheiro Rodriguez aus Frankreich (15.700). Auf Rang drei folgt der Titelverteidiger Yuri van Gelder aus den Niederlanden (15.400). Mit einem Abgang von „nur“ Doppelsalto gestreckt konnte van Gelder sich nicht höher in diesem hochklassigen Feld platzieren. Die weiteren Finalisten sind Irodotos Georgallas (CYP), Eleftherios Petrounias (GRE), Samir Ait Said (FRA), Eduard Gholub (ISR) und Koen van Damme (BEL).

Die beiden deutschen Starter Robert Weber und Robert Juckel kamen nicht fehlerfrei durch ihre Übungen und verpassten als 16. und 26. das Finale. Fabian Hambüchen war an diesem Gerät nur außer Konkurrenz gestartet, brachte jedoch eine bessere Leistung als seine beiden Mannschaftskameraden. Mit 15.266 Punkten hätte er sich als 5. für das Finale qualifiziert.

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The men started on floor and here the Cottbus audience got to see some very high- quality routines. In the end the last competitor of this qualification, the Vice- Olympic all-around champion Kohei Uchimura from Japan, took the lead with 15.466. On the ranks 2 and 3 follow the current World Champion Diego Hypolito from Brazil (15.433) and Germany’s Matthias Fahrig (15.066). The further competitors in the final will be Shun Nishimura (JAP), Eleftherios Kosmidis (GRE), Dimitrios Markousis (GRE), Tomislav Markovic (CRO) and Roland Häuptli (SUI).

Matthias Fahrig (Pic) presented his difficult routine (D- score 6.5) very well today and has chances to win a medal in tomorrow’s final. Fabian Hambüchen didn’t have the same luck, he stepped out of bounds once and also didn’t present the full difficulty (e.g. first pass with “only” a double layout instead of a double layout with 2/1 twists). In the end he got 10th and narrowly missed the final. Two further German gymnasts took part in this qualification 'hors concours' (as according to the World Cup rules only two gymnasts per country can participate on every apparatus). Thomas Taranu made a few mistakes, however his team mate Marcel Nguyen did very well and with his 15.100 would have qualified for the final as third.

On pommel horse overall the field wasn’t as strong as on floor and on rings. In the end Slovenia’s Saso Bertoncelj suprisingly took the lead with 15.300 in front of Donna-Donny Truyens from Belgium (15.166). Robert Weber from the German hosts ended this qualification on a good third place with 14.600 even though he didn’t show his full program today. That means for him there is still room for improvement in tomorrow’s final. The further finalists are Hamilton Sabot (FRA), Roland Häuptli (SUI), Shun Nishimura (JAP), Zoltan Kallai (HUN) and Ramos Angel (PUR).

The second German starter Robert Juckel didn’t manage to convince in front of home crowd in Cottbus. He started well but then fell from the apparatus and missed the final as 15th.

On rings the audience got to see many good routines. In the end the 32-year-old Dimosthenis Tampakos (Pic) from Greece once again in his long career took the lead with an impressive performance (15.800), followed by the fifth- ranked from the last Olympic Games Danny Pinheiro Rodriguez from France (15.700). The title holder from last year Yuri van Gelder (NED) ended this qualification only on the third place (15.400). With a dismount of “only” a double layout he didn’t manage to get a higher rank in this high-quality field. The further finalists are Irodotos Georgallas (CYP), Eleftherios Petrounias (GRE), Samir Ait Said (FRA), Eduard Gholub (ISR) and Koen van Damme (BEL).

The two German competitors Robert Weber and Robert Juckel didn’t get through their routines without mistake and missed the final as 16th and 26th. Fabian Hambüchen took part in this qualification only ‘hors concours’ , however presented a better performance as his two team mates. With his 15.266 points he would have qualified for the final as 5th.
Auslosungen zu den Qualifikationen erfolgt
20.03.09 | 
Turnier der Meister vor den Qualifikationen
Seit 13 Uhr läuft die umfangreiche Qualifikation für die Finals des Cottbuser Traditionsweltcup "Turnier der Meister". Über 100 Turnerinnen und Turner stellen sich den Kampfgerichten und kämpfen um den Einzug in die Finals und um möglichst große Stücke des Kuchens von 25.000 Sfr. Preisgeld. Am Donnerstagabend erfolgten die Auslosung der Startreihenfolge

Auslosung:
Schade: Boy muss auf Heim-Weltcup verzichten
19.03.09 | 
Thomas Taranu ersetzt Lokalmatador Boy
Lokalmatador Philipp Boy muss wegen einer Handverletzung seinen Start beim Turnier der Meister in Cottbus absagen. Der 21 Jahre alte SCC-Turner wird beim Heim-Weltcup in der Lausitz-Arena durch den gleichaltrigen Thomas Taranu aus Straubenhardt ersetzt. Für die Europameisterschaften Anfang April in Mailand soll Boy aber wieder zur Verfügung stehen.

"Ich bin untröstlich, dass mir so kurz vor dem Auftritt in meiner Heimatstadt, dieses Missgeschick passierte. Ich will nach der ärztlichen Behandlung am Sonntag trotzdem in der Lausitz-Arena vorbeischauen und meinen Teamkollegen die Daumen drücken." so Boy am Donnerstag beim Abschluss des Trainingslagers des Turn-Team Deutschland in Kienbaum.
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