42. TURNIER DER MEISTER | 23. - 26. November 2017 | Lausitz-Arena Cottbus

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Qualifikation Teil 2
11.03.11 | 
Weitere vier Finalplätze für das Deutsche Turn-Team
Der zweite Teil der Qualifikation verlief mit vier Finalplätzen für die deutschen Athleten ähnlich erfolgreich wie auch schon der erste Teil. Insgesamt konnten an diesem heutigen Tag zehn deutsche Finalteilnahmen erturnt werden, sodass aus deutscher Sicht ein spannendes Wochenende bevorsteht.

Fazit:
Das Niveau des insgesamt gut besetzten Teilnehmerfeldes war noch durchwachsen, was auch der Tatsache geschuldet ist, dass das Cottbuser „Turnier der Meister“ zu einem frühen Zeitpunkt der Saison stattfindet. Die deutschen Teilnehmer konnten sich insgesamt … Finalplätze sichern und nutzten dieses Turnier schon mal als Test für die kommenden Europameisterschaften vom 4.-10. April in Berlin. Cheftrainer Andreas Hirsch fasst die Leistung der deutschen Turner wie folgt zusammen: „Beim Turnier in Cottbus haben wir Reserven erkennen lassen. Das klingt im ersten Moment nicht besonders positiv, gibt uns aber bis zu den Europameisterschaft, die Möglichkeiten diese noch zu erschließen. Darin sollte die Chance liegen den Erwartungen zu entsprechen“, so Hirsch kritisch.

Sprung

Das Teilnehmerfeld der Sprung-Qualifikation umfasste 29 Turner. An die Spitze setzte sich hier mit 15.750 Punkten der Ukrainer Oleksandr Yakubovskyi. Mit einem Kasamatsu gestreckt mit zweifacher Längsachsendrehung und einem sicheren Roche (Überschlag Doppelsalto vorwärts gehockt) setzte er ein deutliches Zeichen für die kommenden Europameitserschaften. Damit verwies er den Russen Denis Ablyazin auf Platz zwei. Dieser zeigte im ersten Sprung einen Tsukahara-Doppelsalto rückwärts gebückt mit sicherer Landung und im zweiten Sprung einen tief gelandeten Roche. Der Pole Marek Lyszczarz überzeugte mit einem sehr souveränen Roche in den sicheren Stand. Auch der zweite Sprung, ein Kasamatsu gestreckt mit zwei Längsachsendrehungen konnte sich sehen lassen, sodass das Mittel beider Sprünge eine Endnote von 15.650 Punkten und damit Platz drei ergab. Thomas Taranu turnte zwei saubere Sprünge (Roche und Kasamatsu mit zweieinhalbfacher Längsachsendrehung) und erreichte mit 15.625 Punkten als vierter das Sprungfinale. Die weiteren Finalplätze ergaben sich wie folgt:

5. Igor Radivilov (UKR) – 15.575 (7.00/6.60)
6. Tomi Tuuha (FIN) – 15.537 (6.60/6.20)
7. Vitaliijs Kardashovs (LAT) – 15.437 (6.20/6.60)
8. Pavel Bulauski (BLR) – 15.362 (7.00/6.60)

Balken

Eine Turnerin stach aus dem Feld der 50 Balken-Qualifikantinnen besonders hervor. Ihr Name ist Mariya Livchikova, ist gerade mal 15 Jahre alt und stammt aus Kiew. Ihre anspruchsvolle Übung enthielt nicht nur schwierige, sondern auch selten geturnte Kombinationen, wie einen Twist aus dem Handstand kombiniert oder einem Salto vorwärts gehockt aus dem freien Überschlag vorwärts. Leider musste sie bei Letzterem das Gerät unfreiwillig verlassen, sodass sie nur auf Platz 12 landete. An die Spitze der Balken-Qualifikation setzte sich die Griechin Vasiliki Millousi mit 14.425 Punkten. Sie startete weit nach 21.00 Uhr als vorletzte Turnerin des Qualifikationsmarathons und turnte dennoch eine sichere und elegante Übung, die sie mit einem Doppelsalto rückwärts gebückt in den Stand beendete. Sie profitierte von den Absteigern der beiden Chinesinnen Jinnan Yao (Platz 4) und Sixin Tan (Platz 9). Unerwartet war der zweite Platz der Israelin Valeriia Maksiuta. Sie turnte ihre Übung stabil und erreichte 14.350 Punkte bei einer D-Note von 5.80. Beide deutschen Starterinnen haben an diesem Gerät leider den Einzug ins Finale verpasst. Nadine Jarosch lag noch lange auf dem achten Platz, fiel schließlich aber auf den zehnten Rang (13.550 Punkte) zurück. Elisabeth Seitz patzte bei ihrer Doppeldrehung und kam auf Platz 20. Die weiteren Finalplatzierungen lauten:

4. Jinnan Yao (GHN) – 14.125 (6.10)
5. Sophia Serseri (FRA) – 13.850 (5.40)
6. Natsumi Sasada (JPN) – 13.725 (5.60)
7. Christina Kruglikova (RUS) – 13.725 (6.00)
8. Aaagje Vanwalleghem (BEL) – 13.700 (5.50)

Barren

Hier versuchten 53 Teilnehmer ihr Glück und unter ihnen Philipp Boy und Marcel Nguyen. Für Marcel hat es mit einem siebten Platz und 15.050 Punkten für das Finale am Sonntag gereicht. Anstelle des spektakulären Tsukahara-Abgangs zeigte er heute einen Doppelsalto gebückt rückwärts. Team-Kollege Philipp Boy erzielte an diesem Gerät 14.873 Punkte und verpasste das Barren-Finale mit Platz neun leider knapp. Er hatte mit einigen Unsicherheiten während seiner Übung zu kämpfen und verlor so wichtige Zehntel bei einer D-Note von 6.40. Auf Platz eins turnte sich der Slowene Mitja Petkovsek mit einer respektablen Leistung und 15.575 Punkten. Exakt dieselbe Punktzahl erturnte auch der Chinese Guanyin Wang, landete jedoch wegen einer niedrigeren D-Note auf Platz zwei hinter dem Slowenen. Mit 15.350 Punkten turnte sich der Franzose Yann Cucherat gewohnt routiniert auf den dritten Platz. Hier die weiteren Barren-Fianalisten:

4. Aliaksandr Tsarevich (BLR) – 15.200 (6.30)
5. Anton Fokin (UZB) – 15.175 (6.20)
6. Adam Kierzkowski (POL) – 15.125 (6.0)
7. Marcel Nguyen (GER) – 15.050 (6.50)
8. Oleksandr Yakubovs’kyi UKR – 14.925 (6.20)

Boden

Am Boden konnten sich beide deutschen Teilnehmerinnen, Nadine Jarosch und Elisabeth Seitz, für das Finale qualifizieren. Die erst 15-jährige Detmolderin, Nadine Jarosch, zeigte einen technisch sauberen Tsukahara gehockt in der ersten Bahn und erhielt für ihre Übung 13.750 Punkte bei einer D-Note von 5.50. Auf die ersten beiden Plätzen kamen die Chinesinnen Sixin Tan (13.950 Punkte) und Jinnan Yao (13.850 Punkte). Mit einem Schwierigkeitsgrad von 5.60 turnte Sixin Tan heute die schwierigste Übung mit einer sehr schönen dreifachen Schraube in der ersten Bahn. Ein optisches Highlight an Choreographie und Akrobatik war die Übung der 15-jährigen Ukrainerin Mariya Livchikova, die jedoch durch eine tiefe Landung bei ihrer letzten Bahn, einem Doppelsalto gebückt, knapp das Boden-Finale verpasste. Weitere Finalistinnen sind:

4. Celine Van Gerner (NED) – 13.725 (5.40)
5. Jocelyn Hunt (GBR) – 13.500 (5.20)
6. Elisabeth Seitz (GER) – 13.450 (5.5)
7. Ashleigh Brennan (AUS) – 13.400 (5.30)
8. Sophia Serseri (FRA) – 13.300 (5.10)

Reck

55 Turner, darunter die deutschen Robert Weber (a.K.), Brian Gladow und Philipp Boy stellen sich der Reck-Qualifikation . Brian Gladow musste leider beim Kolman-Salto (Kovac-gehockt mir einer ganzen Schraube) absteigen, was ihn mit 13.750 Punkten auf Platz 27 zurückwarf. Besser machte es der Cottbuser Philipp Boy, dessen 15.000 Punkten bei einer D-Note von 6.60 für Rang 4 im Klassement reichten. Der Mehrkampf-Vizeweltmeister turnte heute zwar nicht seine spektakulärste Übung, zeigte dafür aber einen technisch sauberen Cassina (Kovac gestreckt mit einer ganzen Scharube). Sam Oldham aus Großbritannien dominierte die Qualifikation an diesem Gerät mit 15.475 Punkten. Zweiter wurde überraschender Weise ein Österreicher. Fabian Leimlehner erturnte 15.125 Punkte bei einem Schwierigkeitsgrad von 6.20. Mit derselben Punktzahl gelang dem gewohnt souveränen Franzosen Yann Cucherat der dritte Platz. Die weiteren Finalplätze gehen an:

5. Aliaksandr Tsarevich (BLR) – 14.925 (6.40)
6. Roman Kulesza (POL) – 14.900 (6.10)
7. Alexander Shatilov (ISR) – 14.875 (6.60)
8. Gael Da Silva (FRA) – 14.825 (6.20)
Qualification Part 2
11.03.11 | 
And here we are again with the reports of the second part. This evening’s qualification session features women’s beam and floor and men’s vault, parallel bars and high bar. The home team did well again, reaching 4 finals, which makes 10 in total. A great warm-up for the upcoming European Championships.
Beam

On beam there were 50 competitors. Celine Van Gerner showed an element she only last week competed for the first time: roundoff to layout (small wobble). This skill, together with her beautiful execution, earned her the third place. China’s Yao Jinnan is making her debut on international scene. She performed a piked front, 2x backhandspring to layout, aerial to sheep jump, front tuck, full turn with foot high (fall) and double piked dismount. Sophia Serseri of France mounted with an interesting switch leap, and also performed a backhandspring to Arabian.

One of the highlights of this event was Mariya Livchikova of Ukraine. She was a real pleasure to watch. Her routine included an aerial to front tucked somersault (fall), well-executed jumps, side aerial, layout and a double tuck dismount.

The other finalists are Vasiliki Millousi from Greece, Israel’s Valeria Maksiuta, Japan’s Natsumi Sasada, Russia’s Kristina Kruglikova and Belgium’s Aagje Vanwalleghem.

1. Millousi GRE 14.425 (6.0)
2. Maksiuta ISR 14.350 (5.8)
3. Van Gerner NED 14.325 (6.0)
4. Yao CHN 14.125 (6.1)
5. Serseri FRA 13.850 (5.4)
6. Sasada JPN 13.725 (5.6)
7. Kruglikova RUS 13.725 (6.0)
8. Vanwalleghem BEL 13.700 (5.5)

Floor

Floor qualification saw 42 eager women enter the battle. China dominated with Tan Sixin and Yao Jinnan going 1-2. Both performed clean and with difficulty. Yao’s routine was the most difficult of the evening. It featured a triple twist, 2,5 twist to layout front (correction needed and went out of bounds) and a double pike. German newcomer Nadine Jarosch opened with a full-twisting double tuck, showed nice and clean tumbling, and ended 3rd. She had an excellent competition with 2 finals.

Also on floor Ukranian Mariya Livchikova performed an original, classy routine with a handspring to double front and one of the few triple twist of the competition. Unfortunately a low landing and several steps back on her double pike dismount kept her out of the final. Hopefully we’ll hear more from this gymnast in the future.

The other finalists are Celine Van Gerner from the Netherlands, Britain’s Jocelyn Hunt, Germany’s Elisabeth Seitz, Australia’s Ashleigh Brennan and France’s Sophia Serseri.

1. Tan CHN 13.950 (5.3)
2. Yao CHN 13.850 (5.6)
3. Jarosch GER 13.750 (5.5)
4. Van Gerner NED 13.725 (5.4)
5. Hunt GBR 13.500 (5.2)
6. Seitz GER 13.450 (5.5)
7. Brennan AUS 13.400 (5.3)
8. Serseri FRA 13.300 (5.1)

Vault

The 29 competitors performed a lot of difficult vaults in this qualification. The margin between first and eight was less than 0.4! The bad side to this final was the knee injury sustained by Ruslan Irgashev of Uzbekistan. Ukraine’s Oleksandr Yakubovskyi had 2 fantastic vaults, which made him come out on top: a Kasamatsu 2,5 and a stuck handspring double front. Russia’s Denis Ablyazin vaulted a huge Tsukahara double piked (step back) and a Kasamatsu 2,5 twists. This earned him second place. Germany’s Thomas Taranu vaulted a handspring double front and Kasamatsu 2,5, for fourth place. The other finalists are Marek Lyszczarz from Poland, Igor Radivilov of Ukraine, European champion Tomi Tuuha of Finland, Vitalijs Kardashovs of Latvia and Pavel Bulauski of Belarus.

1. Yakubovskyi UKR 15.750 (6.6/6.6)
2. Ablyazin RUS 15.700 (7.0/6.6)
3. Lyszczarz POL 15.650 (6.6/6.2)
4. Taranu GER 15.625 (6.6/6.6)
5. Radivilov UKR 15.575 (7.0/6.6)
6. Tuuha FIN 15.537 (6.6/6.2)
7. Kardashovs LAT 15.437 (6.2/6.6)
8. Bulauski BLR 15.362 (7.0/6.6)

Parallel bars

53 competitors tried their luck on parallel bars. First and second place went to former world champions Mitja Petkovsek of Slovenia and Wang Guanyin of China. They actually had the same score so the higher execution score determined the outcome. Marcel Nguyen from Germany scored 15.050 to place seventh. He left out his trademark tsukahara dismount, and replaced it with a double tucked back. The other finalists are France’s Yann Cucherat, Belarus’ Aliaksandr Tsarevich, Uzbekistan’s Anton Fokin, Poland’s Adam Kierzkowski and Ukraine’s Oleksandr Yakubovskyi

1. Petkovsek SLO 15.575 (6.2)
2. Wang CHN 15.575 (7.0)
3. Cucherat FRA 15.350 (6.2)
4. Tsarevich BLR 15.200 (6.3)
5. Fokin UZB 15.175 (6.2)
6. Kierzkowski POL 15.125 (6.0)
7. Nguyen GER 15.050 (6.5)
8. Yakubovskyi UKR 14.925 (6.2)

High bar

55 gymnasts attacked high bar. France’s Yann Cucherat competed a Kovacs, stalder connected to 1,5 turns and ended with a double layout with twist. Germany’s Philip Boy placed fourth after a routine with a Kolman, layout Tkatchev, and straight double double dismount with several steps forward. Belarussian Aliaksandr Tsarevich dismounted with an usually triple back. The other finalists are Sam Oldham of Great Britain, high bar specialist Fabian Leimlehner of Austria, Poland’s Roman Kulesza and Israeli Alexander Shatilov.

1. Oldham GBR 15.475 (6.5)
2. Leimlehner AUT 15.125 (6.2)
3. Cucherat FRA 15.125 (6.6)
4. Boy GER 15.000 (6.6)
5. Tsarevich BLR 14.925 (6.4)
6. Kulesza POL 14.900 (6.1)
7. Shatilov ISR 14.875 (6.6)
8. Da Silva 14.825 (6.2)

Conclusion

So, the marathon-qualification has come to an end. As is often the case, the men’s field was stronger than the women’s. There were a lot of competitors, of different levels of skills and preparation. There was more audience in the hall in the afternoon than in the morning session although the atmosphere was still lacking a bit. Hopefully is picks up tomorrow. And it should: these finals are going to be well worth watching! And we might see these gymnasts again a few weeks from now, at the European Championships in Berlin, from 4 to 10 April. Head coach of the German team, Andreas Hirsch, said the following about the performance of the German gymnasts in this competition: “At the tournament in Cotbuss we haven’t done all we could. This doesn’t look too good at first sight but it gives us the possibility to perform better in the future.
Qualifikation Teil 1
11.03.11 | 
6 Finalplätze für Deutschland
1. Qualifikationstag läuft

Der heutigen Qualifikation des „35. Turnier der Meister” in der Cottbuser Lausitz-Arena stellten sich 240 Athleten aus 48 Nationen und sorgen so für einen Qualifikations-Marathon von geschätzten elf Stunden. Im ersten Teil der Qualifikation werden die Frauen an Sprung und Barren an den Start gehen. Die Männer kämpfen an Boden, Pauschenpferd und Ringen um den Einzug ins Finale.

1st part of qualification

Again a well-attended edition of the Turnier der Meister competition in Cottbus. 240 gymnasts from 48 countries makes for a long and interesting qualification session! The first part of this qualification consists of women’s vault and bars and men’s floor, pommel horse and rings. Here are the reports!

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Teil 1 der Qualifikation

Sprung

Der heutigen Sprung-Qualifikation des 35. „Turnier der Meister“ in der Cottbuser Lausitz-Arena stellten sich 25 Turnerinnen, darunter auch die beiden deutschen Teilnehmerinnen Oksana Chusovitina und Weltcup-Neuling Nadine Jarosch. Beide schafften in den Einzug ins Finale bei dem eher schwachen Teilnehmerfeld an diesem Gerät. Oksana Chusovitina zeigte einen Überschlag gestreckt mit ganzer Längsachsendrehung im ersten Sprung und einen Tsukahara gestreckt mit ganzer Längsachsendrehung und sicherte sich so mit 14.137 Punkten den ersten Platz. Platz zwei geht an die Schweizerin, Giulia Steingruber, die mit ihrem Überschlag vorwärts gebückt mit eineinhalb Drehungen im ersten Sprung das Niveau deutlich anhob und ihre Schweizer Kollegin, Ariella Kaeslin, mit 13.987 Punkten bestens vertrat. Den dritten Platz sicherte sich mit 13.537 Punkten die Russin Ekaterina Kurbatova mit einem schönen Rondat-Sprung. Auch Nadine Jarosch überzeugte mit ihrem ersten Sprung, einem Rondat Salto gestreckt eineinhalb Längsachsendrehungen und zog mit Platz sechs ebenfalls ins morgige Sprungfinale ein. Weitere Turnerinnen, die morgen am Sprung zu sehen sein werden sind:

4. Renata Toth (HUN) – 13.512 (5.0/5.0)
5. Veronica Wagner (SWE) – 13.500 (5.0/4.9)
7. Jennifer Khwela (RSA) – 13.462 (5.3/5.0)
8. Makarena Pinto Adasme (CHI) – 13.450 (5.2/5.0)


Vault

25 female gymnasts attempted to make the vault final. Oksana Chusovitina domated the qualification in which we otherwise saw many simple vaults and many falls. Most popular vaults were handspring tucked front and layout Tsukahara. Ukranian Mariya Livhcikova and Finland’s Ida Laisa were the only ones to attempt a double twisting Yurchenko but unfortunately they didn’t succeed. Chusovitina jumped a handspring layout full twist and a Tsukahara layout full twist. Her shape and landings were good. She didn’t need her more difficult vaults to get her into final. Swiss Giulia Steingruber also showed a Tsukahara layout full twist. Russian Ekatarina Kurbatova showed a nice roundoff-half on piked front half twist off. Nadine Jarosch of Germany is participating in her first big competition. She vaulted well, making her the second German in the final. The other finalist for tomorrow are Hungary’s Renata Toth, Sweden’s Veronica Wagner, Germany’s Nadine Jarosch, South African Jennifer Khwela and Chile’s Makarena Pinto Adasme.

Results:

1. Chusovitina GER 14.137 (5.9/5.2)
2. Steingruber SUI 13.987 (6.3/5.2)
3. Kurbatova RUS 13.537 (5.0/5.2)
4. Toth HUN 13.512 (5.0/5.0)
5. Wagner SWE 13.500 (5.0/4.9)
6. Jarosch GER 13.487 (5.3/4.6)
7. Khwela RSA 13.462 (5.3/5.0)
8. Pinto Adasme CHI 13.450 (5.2/5.0)
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Ringe

Erfreulich aus deutscher Sicht ist der Einzug des 23-jährigen Thomas Taranu ins Ringe-Finale. Der deutsche Meister an den Ringen 2010 zeigte eine solide Übung mit scheinbar leichtfälligen Kraftelementen und einem Schwierigkeitsgrad von beachtlichen 6.6 Punkten. Damit zog er mit 14.775 als achter der 46 Ringe-Teilnehmer ins Finale ein. An dem Chinesen, Xuan Luo mit gewohnter, chinesischer Perfektion und 15,375 Punkten, war heute kein Vorbeikommen. Auf den zweiten Platz folgte Christopher James Maestas aus den USA. Er erturnte sich 15.150 Punkten bei einem Schwierigkeitsgrad von 6.70 Punkten. Niemand geringeres als der aktuelle Boden-Weltmeister von Rotterdam, der Grieche Eleftherios Petrounias, platzierte sich mit 15.050 Punkten als dritter für das morgige Ringe-Finale. Der zweite deutsche Teilnehmer der Ringe-Qualifikation war der Hannoveraner Andreas Toba. Der Schützling von Trainer, Reinhard Rückriem hatte mit einigen Unsicherheiten in den Handstandphasen zu kämpfen und musste zudem bei seinem Abgang, einem Doppel-Tsukahara gehockt, mit den Händen auffassen, sodass es am Ende nur für Platz 30 reichte. Auf den weiteren Plätzen liegen:

4. Lambertus Van Gelder (NED) – 15.025 (6.4)
5. Yves Pierre Beny (FRA) – 14.975 (6.2)
6. Nikita Ignatyev (RUS) – 14.900 (6.3)
7. Dzmitry Savitski (BLR) – 14.875 (6.2)


Rings

On rings 46 competitors took to the stage. It was a strong field with several high D-scores (3 times 6.8!). China’s Luo Xuan performed a difficult and well-executed routine, to take first place ahead of Christopher Maestras from the USA. He showed a difficult routine with a double double dismount. Greek ring master Elephterios Petrounias showed off his muscle again and placed third. Dutchmen Yuri Van Gelder, the ‘Lord of the Rings’, made his return to competition with a clean strengh routine, opting for the safer double layout dismount, earning him 4th place. Germany’s participants placed 8th (Thomas Taranu) and 30th (Andreas Toba, who fell on his dismount). The other finalists are France’s Pierre Yves Beny, Russia’s Nikita Ignatyev and Belarus’ Dzmitry Savitski.

1. Luo CHN 15.375 (6.8)
2. Maestas USA 15.150 (6.7)
3. Petrounias GRE 15.050 (6.7)
4. Van Gelder NED 15.025 (6.4)
5. Beny FRA 14.975 (6.2)
6. Ignatyev RUS 14.900 (6.3)
7. Savitski BLR 14.875 (6.2)
8. Taranu GER 14.775 (6.6)
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Barren

Das Barren-Finale zeichnete sich durch viele Stürze aus. An die Spitze der 44 Qualifikantinnen setzte sich die Chinesin Jinnan Yao mit 14.625 Punkten bei einer D-Note von 6.4 und einer fehlerfreien Übung. Celine Van Gerner aus den Niederlanden belegte den zweiten Platz mit 14.500 Punkten. Bestens lief es an diesem Gerät für die beiden deutschen Stufenbarren-Teilnehmerinnen, Elisabeth Seitz und Kim Bui. Die Mannheimerin überzeugte mit ihrem „Def“-Salto (Gienger-Salto mit eineinhalb Drehungen zum Zufassen) und 14.400 Punkten. Knapp dahinter mit 14.225 Punkten landete die 23-jährige Studentin der Technischen Biologie, Kim Bui. Nach längerer Verletzungspause, aufgrund eines Kreuzbandrisses am Knie im vergangenen Jahr, gelang ihr heute mit Platz vier der Einzug ins morgige Barrenfinale. Die weiteren Barrenfinalistinnen sind:

5. Yulia Belokobylskaya (RUS) – 14.225 (6.1)
6. Jana Sikulova (CZE) – 13.850 (5.9)
7. Krystina Palesova (CZE) – 13.825 (5.5)
8. Natsumi Sasada (JPN) – 13.775 (6.1)


Bars

Unfortunately there were many falls again. But we also saw some real highlights like the routine of Yao Jinnan from China. With a difficulty of 6.4, she scored 14625 showing of beautiful lines and turns, a Shaposhnikova-Pak transition, a piked jaeger and a double layout dismount. Also, the Netherlands Celine Van Gerner performed excellently: her routine wasn’t the most difficult (straddled Jaeger and Mukhina dismount) but it was beautifully executed. The German girls Elisabeth Seitz and Kim Bui performed well and qualified in third and fourth place to the final. The other finalists are Russia’s Yulia Belokobylskaya, Czech teammates Jana Sikulova and Krystina Palesova and Japan’s Natsumi Sasade.

1. Yao CHN 14.625 (6.4)
2. Van Gerner NED 14.500 (6.0)
3. Seitz GER 14.400 (6.4)
4. Bui GER 14.225 (6.1)
5. Belokobylskaya RUS 14.225 (6.1)
6. Sikulova CZE 13.850 (5.9)
7. Palesova CZE 13.825 (5.5)
8. Sasada JPN 13.775 (6.1)
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Pauschenpferd

Viele Stürze waren heute in der 51-mann starken Pauschenpferd-Qualifikation zu beobachten, so leider auch vom deutschen Vizemeister an diesem Gerät, dem 20-jährigen Stuttgarter Sebastian Krimmer. Inmitten einer sehr sauberen Vorstellung patzte der Schützling von Valeri Belenki und musste leider das Gerät verlassen. So wurden es leider nur 13.000 Punkte und Platz 25 für den Bronzemadaillen-Gewinner mit der Mannschaft bei den vergangenen Weltmeisterschaften in Rotterdam. Besser gelang dies dann seinem Kollegen, dem Vizeweltmeister und Lokalmatadoren, Philipp Boy. Er turnte seine Übung, wenn auch mit einer unfreiwilligen Berührung des Gerätes, souverän durch und wurde mit 14.350 Punkten bei einer D-Note von 6.1 und dem letzten Finalplatz belohnt. Auf Platz eins der Qualifikation liegt der Chinese, Hongtao Zhang mit 15.875 Punkten und einer, durch exzellente Haltung, bestechenden Übung. Zwischen ihm und dem Zweitplatzierten, dem Slowenen Saso Bertoncelj, liegt ein ganzer Punkt Abstand. Der Japaner, Ryotaka Deguchi, sicherte sich mit dem dritten Platz bei 14.700 Punkten den Einzug ins Pauschenpferd-Finale. Folgende Turner werden sich morgen erneut im Gerätfinale vorstellen:

4. Anton Fokin (UZB) – 14.700 (5.8)
5. Igor Pakhomenko (RUS) – 14.600 (6.2)
6. Dzmitry Savitski (BLR) – 14.500 (5.7)
7. Maxim Petrishko (KAZ) – 14.400 (5.6)


Pommel horse

51 competitors took to the challenge of making the top eight on what is regarded as the most difficult apparatus for the men. This statement showed in the amount of falls there were on this event. Highlights included China’s Zhang Hongtao who showed a super clean and difficult routine. He managed to finish a full point ahead of second placed Slovenian Saso Bertoncelj! Germany’s Philipp Boy struggled through his routine and scraped his foot against the horse whilst dismounting. Luckily he still made the final, in 8th place. The other finalist are Japan’s Ryotaka Deguchi, Uzbek Anton Fokin, Russia’s Igor Pakhomenko, Belarus’ Dzmitry Savitski and Kazakhstan’s Maxim Petrishko.

1. Zhang CHN 15.875 (6.3)
2. Bertoncelj SLO 14.875 (6.0)
3. Deguchi JPN 14.750 (6.3)
4. Fokin UZB 14.700 (5.8)
5. Pakhomenko RUS 14.600 (6.2)
6. Savitski BLR 14.500 (5.7)
7. Petrishko KAZ 14.400 (5.6)
8. Boy GER 14.350 (6.1)
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Boden

Alle acht Finalisten des morgigen Bodenfinales sind international bekannte Turner, allen voran der Bodenweltmeister von Rotterdam 2010, Eleftherios Kosmidis aus Griechenland. Mit einem Schwierigkeitsgrad von 6.50 und 14.675 Punkten kam er auf Platz sechs. Unter den 53 Teilnehmern der Qualifikation überzeugte insbesondere die Vorstellung des israelischen Turners, Alexander Shatilov. Seine schwierige Akrobatik sowie die exakten Landungen brachten ihm heute 15.175 Punkte ein. Auf dem zweiten Platz mit einem Zehntelpunkt Abstand landete der Franzose Gael Da Silva. Morgen im Bodenfinale wird auch der sprunggewaltige Jeffrey Wammes aus den Niederlanden zu sehen sein. Seine Anfangsreihe, ein Doppeltwist gebückt, überzeugt jedes Mal aufs Neue durch die enorme Höhe. Bei einer D-Note von 6.4 erreichte er 14.925 Punkte und Platz drei an diesem Gerät. Der 23-jährige Berliner, Brian Gladow, kam mit 14.300 auf Platz 13. Sein Teamkollege Thomas Taranu landete mit 14.100 Punkten auf dem 17. Rang. Auf den weiteren Plätzen sind:

4. Tomislav Markovic (CRO) – 14.700 (6.3)
5. Rok Klavora (SLO) – 14.675 (5.7)
7. Denis Ablyazin (RUS) – 14.575 (6.7)
8. Martin Konecny (CZE) – 14.475 (5.8)


Floor

This final featured a lot of familiar faces among its 53 competitors. Former world medalist Alexander Shatilov of Israel was impressive on floor with difficult elements and fantastic form. Gael Da Silva and Jeffrey Wammes tumbled well, with some minor executions faults. World champion Lefteris Kosmidis was last up on floor and tumbled difficult combinations. He did step out of bounds. Croatian floor specialist Tomislav Markovic, Slovenia’s Rok Klavora, Russia’s Denis Ablyazin and Czech Martin Konechy round up the top eight.

1. Shatilov ISR 15.175 (6.5)
2. Da Silva FRA 15.075 (6.3)
3. Wammes NED 14.925 (6.4)
4. Markovic CRO 14.700 (6.3)
5. Klavora SLO 14.675 (5.7)
6. Kosmidis GRE 14.675 (6.5)
7. Ablyazin RUS 14.575 (6.7)
8. Konechny CZE 14.475 (5.8)
Turnier der Meister® 2011
11.03.11 | 
Bis in die Nacht hinein erfolgten die Auslosungen für die Qualifikationen für die Finals
Die Zahlen überschlagen sich
09.03.11 | 
Die letzten Vorbereitungen für das 35. Turnier der Meister in Cottbus laufen, und die Teilnehmerzahlen überschlagen sich. „Es wird das größte Turnier, das wir je zu stemmen hatten“, sagt Turnierdirektor Mirko Wohlfahrt. Vor dem Start am Freitag alle Fakten des dreitägigen Turn-Klassikers in der Lausitz-Arena:
Teilnehmerfeld:

Für das 35. Turnier der Meister liegen 231 Meldungen von Sportlern aus 48 Nationen vor - so viele wie nie zuvor. Deshalb musste sogar der Zeitplan geändert werden. »Dass in Cottbus die Zahlen so explodieren, konnte man kaum vorausahnen«, sagt DTB-Sportdirektor Wolfgang Willam. Für Ausrichter SC Cottbus ist die enorme Starterzahl Fluch und Segen zugleich. »Wir werden ein Teilnehmerfeld der Extraklasse präsentieren können. Und wir können - im Gegensatz zur auf jeweils acht Teilnehmer begrenzten Weltcupserie der Mehrkämpfer - unseren Zuschauern weiterhin die Vielfalt der Turnwelt anbieten«, freut sich Turnierdirektor Mirko Wohlfahrt.

Die Stars:

Aus China, dem Land des Mannschafts-Olympiasiegers, haben sich Wang Guanyin (Barren) und Zhang Hongtao (Pauschenpferd) angekündigt. Daneben sind zahlreiche Weltmeister gemeldet: Vlasios Maras (Griechenland/Reck 2002), Yuri van Gelder (Niederlande/Ringe 2005), Mitja Petkovsek (Slowenien/Barren 2005 und 2007) oder Krisztian Berki (Ungarn/Pferd 2009). Bei den Frauen steht Sandra Izbaza aus Rumänien, 2008 Boden-Olympiasiegerin, an der Spitze. »Dies ist nur die Spitze des Eisberges, wir freuen uns, dass wieder viele Stars des internationalen Turnsports in Cottbus an die Geräte gehen werden«, so Wohlfahrt.

Die Deutschen:

Weil Fabian Hambüchen verletzt fehlt, ruhen die Hoffnungen vor allem auf Philipp Boy. Der Cottbuser, zuletzt Sechster beim Mehrkampf-Weltcup in den USA, startet an Pauschenpferd, Barren und Reck. Für das Turn-Team Deutschland sind zudem Brian Gladow (München), Marcel Nguyen, Thomas Taranu (beide Straubenhardt) und Sebastian Krimmer (Backnang) dabei. Außer Konkurrenz starten Philip Sorrer (Berlin), Robert Weber (Straubenhardt) und Steve Woitalla (Cottbus). »Ich konnte wegen Fieber bei der Qualifikation nicht antreten«, so Woitalla, der auf gute Übungen an Sprung und Boden hofft. Frauen-Bundestrainerin Ulla Koch schickt Elisabeth Seitz (Mannheim), Kim Bui (Tübingen), Nadine Jarosch (Detmold) und Oksana Chusovitina (Köln) an die Geräte.

Modus:

Auf dem Programm stehen zehn Geräte (sechs Männer, vier Frauen). Jeweils die besten acht Turner/-innen erreichen das Finale. In der Qualifikation dürfen zwei Turner je Nation an das Gerät gehen. Sollte sich kein deutscher Starter für ein Finale qualifizieren können, besteht die Möglichkeit, durch eine Wildcard einen Starter zusätzlich zu benennen.

Preisgeld und Budget:

Beim Turnier wird um ein Preisgeld von 25 000 Schweizer Franken (2500 SFR pro Gerätefinale) gekämpft. Der Sieger eines jeden Gerätewettbewerbs erhält 750 Schweizer Franken. Das Turnierbudget beläuft sich auf etwa 210 000 Euro. 90 Prozent wird durch Erlöse gedeckt. Veranstalter ist der Deutsche Turner Bund.

Der Zeitplan:

Am Freitag beginnt um 10 Uhr der Qualifikations-Marathon (Ende gegen 21.30 Uhr). Am Samstag stehen die Finals Sprung und Stufenbarren bei den Frauen sowie Boden, Pauschenpferd und Ringe bei den Männern auf dem Programm. Am Sonntag folgen fünf weitere Finals: Balken und Boden bei den Frauen sowie Sprung, Barren, Reck bei den Männern. Beginn ist jeweils um 14 Uhr. Das ZDF plant, in der Sport-Reportage aus Cottbus zu berichten.

Challenge-Turnier:

Bisher war das Turnier der Meister ein B-Weltcup. 2011 wird es nach der Weiterentwicklung des internationalen Modus als »Challenge«-Turnier ausgetragen. »Ziel war es, durch das neue Format eine Aufwertung des bisherigen B-Weltcups zu erreichen«, erklärt DTB-Sportdirektor Wolfgang Willam. Neben Cottbus gehören fünf weitere Wettbewerbe zur Serie: Doha (Katar/30. März bis 1. April), Gent (Belgien/ 3./4. September), Maribor (Slowenien/ 23. bis 25. September), Osijek (Kroatien/ 4. bis 6. Oktober) und Ostrava (Tschechien/ 18./19. Oktober).

(lr-online.de)
Gestatten "GUSTAV"
04.03.11 | 
Programm zum "Turnier der Meister" ab Freitag kostenlos in der Lausitz-Arena
Der "GUSTAV" - Das Magazin zum Cottbuser Turnjahr 2011 erscheint wie in jedem Jahr pünktlich zum "Turnier der Meister®".

Natürlich ist das weltweit älteste Turnier von Spitzenformat auch in geballtem Umfang im "GUSTAV" 2011 vertreten. Neben dem Leitartikel zur 35. Auflage des Cottbuser Turniers erfährt der geneigte Leser alles über die internationalen Stars und die deutschen Starter beim Start der Challange-Serie und natürlich über den Cottbuser Shooting-Star Philipp Boy, welcher auch das Titelblatt ziert.

Dazu gibt es aktuelle Betrachtungen von den DTB-Cheftrainern Andreas Hirsch und Ulla Koch, eine Story über Elisabeth Seitz, sowie wissenswertes, statistisches und besonderes. Abgerundet wird der "GUSTAV" mit einem bebilderten Rückblick auf das Turnier der Meister 2010, einem Review des DTL-Finales 2010 sowie einen Vorgeschmack auf die noch im März startende neue Saison.

Das 64-seitige prall gefüllte Heft ist ab Freitag in der Lausitz-Arena kostenfrei zu erhalten. Halten Sie also Ausschau nach ihrem ganz persönlichen "GUSTAV".
Offizielles Turniershirt 2011
04.03.11 | 
TdM-Souvenir ab Freitag in der Lausitz-Arena erhältlich
Es ist seit Jahren das Erinnerungs-Stück schlechthin und überall auf der Welt im Einsatz. Ob bei Olympia, bei Welt- und Europameisterschaften. T-Shirts vom "Turnier der Meister®" in Cottbus aus der jüngeren oder älteren Vergangenheit sind überall mit am Start.

Das offizielle T-Shirt zum 35. Turnier der Meister® 2011 ist in diesem Jahr weiß und hat einen deutlich orange-schwarzen Aufdruck. Traditionell sind alle teilnehmenden Nationen auf dem Rücken aufgedruckt.

Ab Freitag ist das T-Shirt zum Auftakt der Challenge-Serie 2011 am offiziellen Merchandising-Stand im Foyer der Lausitz-Arena erhältlich. In Kindergrößen von Gr. 152 bis Gr. 164 kostet das gute Stück Baumwolle nur 10,00 Euro - Erwachsene (S, M, L, XL, XXL) zahlen 12,00 Euro für ein Turnier-Shirt. Nach dem großen Erfolg der Vorjahre sind auch dieses Jahr wieder "Girlie-Shirts" erhältlich. Diese speziell für Frauen etwas knapper und taillenbetont geschnittenen Oberteile gibt es in den Größen S, M und L für ebenfalls 12,00 Euro.
Starke Konkurrenz in Cottbus
21.02.11 | 
Das 35. Turnier der Meister hat zum Auftakt der neuen Challenge-Cup-Serie der FIG eine glänzende Besetzung gefunden.
coverBOY
Nach Eingang der nominativen Meldungenen beim Veranstalter dürfen sich Vizeweltmeister Philipp Boy und seine Gefährten aus dem Turn-Team Deutschland vom 11. bis 13. März in der Lausitz-Arena in Cottbus auf starke Konkurrenz aus insgesamt 46 Nationen freuen.

Gemeldet sind Olympiasieger, Welt- und kontinentale Meister: Aus dem Land des des Mannschafts-Olympiasiegers China haben unter anderen die beiden Ex-Weltmeister Wang Guanyin (Barren) und Zhang Hongtao (Pauschenpferd) ihren Start angekündigt. Mit Zhang trifft der Titelträger des Jahres 2009 auf den amtierenden Pferd-Weltmeister Krisztian Berki aus Ungarn. Japan schickt neben dem erfahrenen Hisashi Mizutori drei junge Talente in die Lausitz.

Eine interessante Konkurrenz deutet sich auch am Boden an, obwohl Europameister Matthias Fahrig (Halle/Saale) seinen Start wegen der Grundausbildung bei der Bundeswehr absagte. Der EM-Dritte Marcel Nguyen (Unterhaching) stellt sich bei seinem Comeback nach Wadenbeinbruch der Konkurrenz um Vize-Europameister Eleftherios Kosmidis (Griechenland) und dem starken Israeli Alexander Shatilov.

Bei den Frauen bildet vor allem das rumänische Top-Team mit Ana Pogras und Boden-Olympiasiegerin Sandra Izbasa eine starke Konkurrenz für die Gastgeber-Riege mit der Olympia-Zweiten Oksana Chusovitina (Köln) und der WM-Barren-Finalistin Elisabeth Seitz aus Mannheim.
Vizeweltmeister Boy turnt beim Turnier der Meister
17.01.11 | 
Der Cottbuser Mehrkampf-Vizeweltmeister Philipp Boy hat seine Zusage zum "Turnier der Meister" vom 11. bis 13. März in seiner Heimatstadt gegeben. Der Sunnyboy sieht das event als Test für die Heim-EM in Berlin.
Philipp Boy (Cottbus)
Die von den Fans erhoffte Teilnahme von Fabian Hambüchen hingegen ist nach dem kürzlich bekannt gewordenen Achillessehnenriss ad acta gelegt. Der Europameister und WM-Dritte des Vorjahres ist inzwischen in einer Bad Nauheimer Klinik erfolgreich an der verletzten Achillessehne operiert worden. Er erhofft sich ein Comeback in Richtung der Weltmeisterschaften im Oktober in Tokio.
Am Anfang steht das Turnier der Meister®
13.01.11 | 
Vom 11. bis 13. März wird sich der Fokus der internationalen Turnszene mit Spannung auf die Lausitz richten. Denn dort wird mit dem Turnier der Meister® in Cottbus als Auftaktveranstaltung die neugegründete Weltserie der „Challenge“-Turniere eine neue Ära in der Historie der vormaligen Turn-Weltcups einläuten. „ Wir sind stolz darauf, dass wir wieder einmal Geschichte schreiben können“, sagte Turnierdirektor Mirko Wohlfahrt und lässt durchblicken, dass es für 2011 bereits ein deutlich überdurchschnittliches Teilnehmer-Interesse gebe.
Mirko Wohlfahrt (Cottbus)
Nach Wohlfahrts Ansicht ist die für alle Turner offene Challenge-Serie für das Turnier keineswegs ein Nachteil. „Ganz im Gegenteil. Mit der Challenge-Serie können wir - im Gegensatz zur auf jeweils acht Teilnehmer begrenzten Weltcupserie der Mehrkämpfer - unseren Zuschauern weiterhin die gesamte Vielfalt der Turnwelt anbieten“, verspricht er für die Traditionsveranstaltung wieder eine äußerst attraktive und bunte Mischung im Teilnehmerfeld.

Marta Pihan-Kulesza (POL) Covergirl 2011
Den gelegentlich verwendeten Begriff „B-Weltcup“ mochte Wohlfahrt dagegen überhaupt nicht. „Der ist seitens der F.I.G. nunmehr ad acta gelegt. Er suggerierte, dass nur die zweite Reihe am Start sei. Das war und ist aber nicht korrekt“, sagt er und hat seine persönliche Lösung auch gleich parat: „B stand und steht in Cottbus für das Besondere. Besondere Tradition, besonderes Engagement, besonderes Flair und besonderes Publikum.“

Und weil rund um das Turnier der Meister® in Cottbus in 32 Jahren so viel Besonderes gewachsen sei, kämen auch die Stars der Szene weiterhin nach Cottbus. „Wie unser treues Publikum sind sie immer wegen des Turniers selbst und nicht wegen des Geldes gekommen. Und ich bin fest davon überzeugt, dass sie es auch weiterhin tun werden, denn sie sind hier zu Gast bei Freunden“, ist sich der Turnierdirektor und ehemalige SCC-Turner sicher.
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