43. TURNIER DER MEISTER | 22. - 25. November 2018 | Lausitz-Arena Cottbus

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Der nimmermüde „Turn-Opi“
07.03.08 | 
Espen Jansen ist 39 Jahre alt - vor einem Jahr war er der älteste Starter bei einer WM
"Solange mein Körper mitspielt und ich auf hohem Niveau turnen kann, solange gibt es keinen Grund aufzuhören." Espen Jansen (41)
Der Norweger Espen Jansen ist – vorsichtig formuliert – der mit Abstand routinierteste Starter beim 32. TURNIER DER MEISTER®. Dabei hält der 39-Jährige jedoch nicht nur in Cottbus einen Altersrekord. Immerhin kann der Osloer bereits auf 13 Teilnahmen an Weltmeisterschaften zurückblicken. Eine Bestmarke, der wohl einige Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte bestehen dürfte. Genauso wie sein Rekord Nummer zwei: Als 38-Jähriger ist Espen Jansen gleichzeitig der älteste Starter, der jemals bei einer WM an die Geräte getreten ist.

Noch im letzten Jahr sah es gar nicht danach aus, als wenn man den Routinier ein weiteres Mal auf internationalem Parkett bestaunen dürfte. Denn nach den Weltmeisterschaften in Stuttgart im Herbst 2007 dachte der skandinavische „Turn-Opi“ erstmalig laut über einen Abschied vom Kunstturnen nach. Doch zum Glück hat es sich Espen Jansen noch einmal anders überlegt. Sein Körper sei mit zunehmendem Alter immer unanfälliger für Verletzungen geworden und fit fühle er sich dank mehrstündigen täglichen Trainings auch noch, so der Norweger, der am 13. Dezember 1968 das Licht der Welt erblickte.

Dass vermutlich faszinierendste am vierfache Familienvater ist jedoch eher seine sportliche Entwicklung. Denn je älter Jansen wird, desto besser scheint er auch zu werden. Fast wie ein guter Rotwein, der jahrelang im Keller auf seine richtige Reife gewartet hat. In einem Interview während der WM in Stuttgart bestätigte der 11-fache norwegische Landesmeister im Mehrkampf, dass es ihm nicht genüge, einfach nur dabei zu sein. Für ihn gäbe es klar abgesteckte Ziele - er möchte neue Übungsteile dazulernen und sich stetig weiterentwickeln. Und auch, wenn Espen Jansen, der beruflich in einer Osloer Justizvollzugsanstalt für Sport und Kultur verantwortlich ist, nicht mehr mit der absoluten Weltspitze mithalten kann, so ist es für ihn doch eine Genugtuung, wenn er Athleten, die seine Söhne sein könnten, auf die Plätze verweist. Allerdings gibt der erfahrene Turner auch gern sein Wissen weiter. Insbesondere innerhalb des eigenen, wenngleich überschaubaren norwegischen Teams. Dabei betrachtet er es schon als Kuriosum, dass seine beiden sportlichen Mitstreiter Lars Jorgen Fjeld und Joachim Hanche-Olsen, der ebenso in Cottbus startet, zusammengerechnet jünger sind als er selbst. Dennoch schwingt bei allen heiteren Erzählungen des angenehmen Norwegers auch ein wenig Enttäuschung mit. Sein großer Traum, bei den Olympischen Spielen in Peking dabei zu sein, erfüllt sich leider nicht. Als Einzelstarter konnte er sich an keinem Gerät qualifizieren und für die Mannschaftsqualifikation fehlt es den Norwegern derzeit an talentierten Turnern.

Deshalb gilt seine Konzentration nun der aktuellen Weltcup-Saison, vordergründig seinem Auftreten in der Lausitzmetropole. Solange sein Körper mitspiele und er auf hohem Niveau turnen könne, solange gäbe es für ihn keinen Grund aufzuhören, so Jansen. Also wer weiß, wohin der Weg des Norwegers in Zukunft noch führen wird? Vielleicht trifft man den sympathischen Rotblondschopf auch im Jahr 2009 in Cottbus oder gar bei den kommenden Weltmeisterschaften in London wieder. Ob als aktiver Teilnehmer, Trainer oder im Betreuerstab sei natürlich dahingestellt. (ast)
Samba in der Lausitz-Arena
06.03.08 | 
Sie ist jung, attraktiv und vor allem erfolgreich. Brasiliens neuer Turn-Shootingstar Jade Barbosa startet beim Turnier der Meister.
Jade Barbosa (BRA)
Jade Fernandes Barbosa wurde am 1. Juli 1991 in Rio de Janeiro geboren. Und auch, wenn man gewöhnlich etwas vorsichtiger mit Superlativen umgeht, so beschreibt das Wort Shootingstar wohl kaum eine andere Turnerin in den letzten Jahren so treffend, wie die 16-jährige Brasilianerin.

Ihre ersten Lorbeeren verdiente sich Barbosa, die inzwischen schon zu den prominentesten Sportlerinnen ihres Landes gehört, bei den 8th South American Games 2006. Als Goldhamster verließ sie im Jahr 2006 Buenos Aires. Nicht nur im Mehrkampf, sondern auch am Boden, Sprung und Schwebebalken konnte sich die junge Brasilianerin den Titel sichern.

Dass dies keine Eintagsfliege war, unterstrich Jade Barbosa dann im darauf folgenden Jahr, ihrem Debüt in der Weltspitze. Dieses feierte sie übrigens beim 31. TURNIER DER MEISTER® in Cottbus und setzte hier mit dem zweiten Platz am Sprung sogleich ein Ausrufezeichen hinter ihre Nominierung. Doch damit gab sich die damals noch 15-Jährige längst nicht zufrieden. Bei den Pan Amerika-Meisterschaften, die in ihrer Heimat Rio de Janeiro ausgetragen wurden, gewann sie die Goldmedaille am Sprung, Silber mit der Mannschaft und Bronze am Boden. Im September des vergangenen Jahres konnte Brasiliens neuer Turnfloh in Stuttgart dann sogar noch einen drauflegen: Gleich bei ihrer ersten WM-Teilnahme ertunte sich die Newcomerin hinter Shawn Johnson (USA) und Steliana Nistor (ROU) Bronze im Mehrkampf und schaffte zudem am Sprung (5.) sowie Schwebebalken (7.) den Einzug ins Finale. Dass am Ende der Saison in Barbosas Jahresbilanz sogar noch der Landesmeistertitel im Mehrkampf sowie zwei Silberplätze im Weltcup auftauchen, ist – angesichts der bis dato erreichten Erfolge - fast schon schmückendes Beiwerk.

Man kann wohl fest davon ausgehen, dass der Stern dieser jungen Athletin gerade erst zu leuchten beginnt und der Name Jade Fernandes Barbosa in Zukunft noch mehrfach in den Geschichtsbüchern des Kunstturnens auftauchen wird. Einen weiteren Beweis ihres großen Talents liefert die 16-Jährige vom 11. bis 13. April in der Cottbuser Lausitz-Arena ab. Und diesmal will die junge Dame mit der phänomenalen Sprungkraft beim Weltcup in der Lausitz ganz nach oben. (ast)
Chusovitina gewinnt Weltcup in Doha
06.03.08 | 
Kölnerin gewinnt Sprungkonkurrenz / Rekord am Stufenbarren
Worldcup in Katar In Katars Hauptstadt Doha konnte Oksana Chosovitina beim ersten Worldcup der Saison das Sprungfinale für sich entscheiden. Das positive Abschneiden der Mitglieder des Turn-Teams Deutschland rundeten Ihr sechster Platz am Boden und Kim Bui als Vierte am Sprung und als Siebte am Stufenbarren ab.

Bereits zu Auftakt der Saison ist festzustellen, dass besonders die Chinesinnen schon absolute Spitzenleistungen erbringen.

So düpierte Newcomer He Kexin mit einer sensationellen Stufenbarrenkür die gesamte Konkurrenz. Die Chinesin erzielte mit 16, 55 Punkten und einem A-Wert von 7,5 die bisher höchste Wertung seit Einführung des neuen Wertungssystems an diesem Gerät. Somit bringt sich die junge Chinesin auch in die Favoritenrolle für das Turnier der Meister®, für das sie seitens Ihres Verbandes nominiert worden ist.
Olympiasieger Paul Hamm kommt nach Cottbus
04.03.08 | 
Weltklasse beim Turnier der Meister®
Paul Hamm (Olympiasieger)
Nachdem das mit Spannung erwartete Duell in New York zwischen Olympiasieger Paul Hamm und Fabian Hambüchen, auf Grund eines krankheitsbedingten Schwächeanfalls des deutschen Weltmeisters ausfallen musste, kommt es nun zu einem Aufeinandertreffen der Weltstars des Turnsports beim Turnier der Meister® in Cottbus. Dies gab der Turnierdirektor des Cottbuser Weltcups Mirko Wohlfahrt am Dienstag bekannt. „Es ist uns eine große Ehre den Olympiasieger in Cottbus begrüßen zu dürfen, er komplettiert ein Teilnehmerfeld der Extraklasse“

Bei seiner Rückkehr auf die internationale Bühne nach mehr als dreijähriger Auszeit gewann Hamm (25) kürzlich im New Yorker Madison Square Garden den American Cup in überlegener Manier. Für Hambüchen wird das Cottbuser Weltcup-Turnier der internationale Einstieg ins Olympiajahr.
Turnier der Meister® - Meldestand
26.02.08 | 
225 Aktive aus 42 Nationen wollen nach Cottbus
Grafik: INPETHO
Mit Stand der globalen Meldungen vom 25. Februar 2008 haben zum 32. Turnier der Meister® bislang bereits 225 Aktive aus 42 Nationen ihr Kommen avisiert. Während bei den Männern 150 Aktive beim Cottbuser Weltcup an den Start gehen wollen, besagt der Meldestand bei den Frauen 75 Teilnehmerinnen.

Innerhalb der nächsten 2 Wochen werden die namentlichen Untersetzungen der Teilnehmer seitens der nationalen Verbände erwartet.

„Natürlich würden wir uns freuen, neben Fabian Hambüchen auch den einen oder anderen Weltmeister von Stuttgart hier in Cottbus begrüßen zu dürfen“ so Turnierdirektor Mirko Wohlfahrt. „Ich bin überzeugt davon, dass wir auch in diesem Jahr ein Teilnehmerfeld der Extraklasse, präsentieren können“
Hambüchen trifft im Madison Square Garden auf Paul Hamm
25.02.08 | 
Joeline Möbius bei den Frauen am Start
Fabian Hambüchen und Joeline Möbius werden den Deutschen Turnerbund beim renommierten Tyson American Cup im New Yorker Madison Square Garden (01.03.) vertreten.

Fabian Hambüchen
Nach einer längeren Trainingsetappe brennt vor allem Fabian Hambüchen darauf, sich bei dem Einladungsturnier im Mehrkampf mit der Weltelite, insbesondere mit dem Olympiasieger Paul Hamm (USA) messen zu können. Der inzwischen 25-jährigen Amerikaner, der studienbedingt seine Karriere unterbrochen hatte will sich im Vorfeld der Olympischen Spiele in Peking wieder in der Weltspitze zurückmelden.

Joeline Möbius
Neben Hambüchen wird „Turn-Küken“ Joeline Möbius auf die große New Yorker Bühne treten. Die Chemnitzerin, mit 15 Jahren jüngstes Mitglied im Turn-Team Deutschland, bewies bereits bei der EnBW-Turn-WM 2007, ihrem großen internationalen Debüt, dass sie Nerven wie Drahtseile hat. „Joeline ist ein großes Talent und steht am Anfang einer vielversprechenden Karriere. Es wäre schön, wenn hier ein weiterer Schritt in die richtige Richtung getan würde“, hofft Cheftrainerin Ulla Koch.

Während sich Joeline Möbius danach direkt auf die Europameisterschaften vorbereiten wird, verbleibt Hambüchen zu einem gemeinsamen Trainingslager mit Hamm in den USA. Die beiden DTB-Vertreter werden voraussichtlich erst zum Cottbuser Weltcup „Turnier der Meister®“ wieder gemeinsam die Deutschen Farben vertreten.
Frauen starten ins Olympia-Jahr
22.02.08 | 
Turnteam erwartet Niederlande zum Länderkampf / Hindermann startet wieder
Marie-Sophie Hindermann
Mit einem hochklassigen Länderkampf starten die Frauen des Turn-Team Deutschland in das Olympia-Jahr 2008. Am 15. März messen sich die Turnerinnen von Cheftrainerin Ulla Koch im bayerischen Friedberg mit einer Auswahl der Niederlande. Ein Wettkampf auf hohem Niveau, da das Treffen auf beiden Seiten als Qualifikationsturnier gilt. Während die Gäste um den einzigen Startplatz bei den Olympischen Spielen kämpfen, geht es für das Team von Bundestrainerin Ulla Koch um die Teilnahme an der Europameisterschaft.

Mit der EM im französischen Clermont-Ferrand und dem kurz darauf folgenden Weltcup "Turnier der Meister" in Cottbus heisst es dann auch für die deutschen Frauen, die Leistungskurve ständig zu steigern um sich einen Startplatz in der Olympiariege zu sichern. Erfreulich aus deutscher Sicht, dass WM-Finalistin Marie-Sophie Hindermann nach einer Knieathroskopie dort bereits wieder auf Topleistungen zurückgreifen könnte. Erstmals startet die Mehrkampf-14. der vergangenen WM am 1. März beim Qualifikationswettkampf in Bergisch Gladbach.
Turnierdirektor Mirko Wohlfahrt im Interview
19.02.08 | 
der Turnierdirektor in Interview
Turnierdirektor Wohlfahrt
Seit über 30 Jahren treffen beim Turnier der Meister® Welt- und Europameister aufeinander und verleihen dem Turnier eine besondere Bedeutung, wie Turnierdirektor Mirko Wohlfahrt im Interview erzählte. Worauf er Wert legt, was den Zuschauer erwartet und warum es wichtig ist, auch bei der Trainerausbildung mitzumischen, beantwortet Wohlfahrt im DTB- Interview mit Carsten Scheich:




Herr Wohlfahrt, wie haben Sie die ersten Monate als Direktor des TURNIER DER MEISTER® erlebt? Wie gehen Sie mit der Dreifachbelastung von Beruf, DTL-Vize- Präsidentschaft sowie Direktor beim Cottbuser Weltcup um?

Mit einem motivierten Team an der Seite, mit unseren Leuten, die für eine Sache brennen ist die hohe Belastung zu kompensieren. Wichtig auch, dass ich eine Familie an meiner Seite weiß, die einem den Rücken freihält. Für solche Rahmenbedingungen kann man nur Dankbar sein. Speziell das TURNIER DER MEISTER® hat sich zu einem der bedeutendsten Turnturniere der Welt entwickelt. Es hat einen hohen Standard erreicht, den es weiter zu halten und zu entwickeln gilt. Nach fast drei Jahrzehnten der Turniergeschichte hier in Cottbus, welche maßgeblich durch den verstorbenen Turnierchef Günther Nowka und seinen Nachfolger Sylvio Kroll geprägt waren, habe ich nun die Ehre einer Veranstaltung vorzustehen, deren Atmosphäre - ein wesentliches Markenzeichen für Cottbus - in die nächsten Jahre transportieren werden soll.

Wie bewerten Sie den derzeitigen Meldestand knapp vier Wochen vor Meldeschluss des TDM?

Quantitativ läuft alles im Rahmen der Planungen, allerdings auch an unseren logistischen Grenzen. Trotzdem freuen wir uns über den hochwertigen Meldestand. Das Turnier besitzt einen guten Ruf und hat auch für die Aktiven eine hohe Bedeutung. Die Gäste aus aller Welt kommen zu Freunden, das wissen Sie auch.

Auf welche Turn-Größen werden wir uns freuen können, auf wen freuen Sie sich besonders?

Ich freue mich ganz besonders über die Willensbekundung von Fabian Hambüchen, beim Cottbuser Turnier an den Start zu gehen. Die großen Turnnationen wie die USA, Brasilien, Rumänien und Russland haben zwar gemeldet, namentliche Meldungen liegen naturgemäß aber noch nicht vor. Die Vergangenheit zeigte jedoch, dass unser Turnier immer mit Turnstars gespickt ist. Daneben hoffe ich natürlich, dass auch das ein oder andere Cottbuser „Eigengewächs“ in der Lausitz-Arena an den Start geht.

Wie sehen Sie die aktuelle Situation des TURNIER DER MEISTER®?

Der sportliche Wert des Turniers ist – denke ich – unstrittig. Über Jahrzehnte können wir Stars der Turnwelt hier in der Lausitz begrüßen. So geben sich jährlich Welt- und Kontinentalmeister genauso die Klinke in die Hand, wie Olympische Medaillengewinner und nationale Champions. Aus wirtschaftlicher Sicht ist unser Turnier ein „Familienunternehmen“. Unser Hauptsponsor ist eindeutig das Ehrenamt ! Dank des glücklichen Umstands, seit Jahren immer wieder eine ausverkaufte Halle zu haben, ist das Turnier für viele Unternehmen natürlich auch als Werbeplattform interessant. Über die Jahrzehnte haben auch fördernde Institutionen ebenso wie der DTB den Stellenwert eines Weltcups in Cottbus erkannt. Bei uns zählen neben den Sportlern auch die Stadt selbst zu den Gewinnern. Unser Turnier ist eine tolle Plattform für die Außenwerbung für Cottbus. Es ist eine gute Möglichkeit als mit einem Turnier dieser Größenordnung Cottbus national und international bekannt zu machen. In den Medien werden die Ereignisse verfolgt, Cottbus bleibt im Gespräch. Das Turnier ist eine gute Empfehlung für die Stadt Cottbus und die ganze Region. Schöner und besser kann man sich gar nicht präsentieren: Für Marketing einer Stadt muss man viel Geld ausgeben, und mit diesem Turnier hat man eine Marke, die man einfach weiterpflegen muss. Wir liefern Qualität und die wirkt nachhaltig, nicht nur für am Turnier-Wochenende.

Wo sehen Sie die Hauptansatzpunkte für Veränderungen, Weiterentwicklungen?

Spitzenleistungen in Einzeldisziplinen erinnern immer mehr an den Tanz auf der Rasierklinge, gleichzeitig wird auch die Messlatte für den Mehrkampf immer höher gesetzt, was man aus den Ergebnislisten des letzten Jahrzehnts eindeutig ablesen kann. Ob dies der richtige Weg ist, Turnen global als Sportart weiter zu entwickeln, wage ich zu bezweifeln. Die höchste Bedeutung sollte weiter die Königsdisziplin - der Einzelmehrkampf - sein, die internationale Breite vielseitiger Athleten. Aus diesem Grund befürworte ich ausdrücklich die Quotenregelung zu den Olympischen Spielen, welche Mehrkämpfer quantitativ bevorteilt, um homogene Teilnehmerfelder garantieren zu können.

Ich könnte mir zum Beispiel vorstellen, in das TURNIER DER MEISTER® einen Einzelmehrkampf einzubauen, ohne Ablauf und Bedeutung des Weltcups an den Einzelgeräten einzuschränken. Ändern können wir als FIG-Weltcup aber nur dann solch grundlegende Dinge, wenn es die FIG so beschließt.

Was werden Sie auf keinen Fall ändern?

Besonders gute Gastgeber zu sein, die Probleme mit einem freundlichen Lächeln sofort lösen. Welche langfristigen Ziele verfolgen Sie mit dem TURNIER DER MEISTER®? Wo will man mit dem Turnier eines Tages stehen?

Das Hauptaugenmerk sollte auch langfristig auf der Stabilität liegen - und dem Fakt, dass diese Veranstaltung nach Cottbus gehört. Wir brauchen das TURNIER DER MEISTER® hier, für die überregionale Ausstrahlung, für Partnerschaften und die in diesem Zusammenhang zu sehende Entwicklung des Turnsports in dieser Region. Inhaltlich gibt es kaum Grenzen, logistisch und wirtschaftlich im Moment schon. Daran arbeiten wir.

Parallel zum TURNIER DER MEISTER® gibt es auch wieder ein Trainer-Symposium, um neue Impulse und praktische Tipps für die Trainerarbeit weiterzugeben. Welchen Stellenwert haben die Bemühungen im Bereich der Aus- und Weiterbildung?

Das Trainer-Symposium im Rahmen des Turniers der Meister® wird ja nicht allein von uns organisiert, sondern wir bieten hierfür die Bedingungen vor Ort. Die Turn-Akademie des DTB hat sich zum Ziel gesetzt, das fortgeschrittene trainingsmethodische „know how“ zu vermitteln, welches weltweit zum Standard gehört. Die besten Trainingssysteme zeigen seit Jahrzehnten, wer ganz vorn mitbestimmen will, muss nicht nur nachmachen, sondern auch innovativ sein. Daher versuchen wir immer wieder neue Akzente zu thematisieren.

Welche Referenten können Interessierte erwarten?

Die eingesetzten Referenten sind ausgewiesene Experten des Gerätturnens. So gehören Experten der FIG genauso zum Kreis der Dozenten wie auch Mitglieder des Turn-Teams Deutschland oder die verantwortlichen Trainer des DTB. Zusätzlich sollen immer wieder neue Impulse und Methodiken durch Experten, die aus anderen Bereichen oder Sportarten kommen, vermittelt werden.

Was ist ihr größter Wunsch für das diesjährige TURNIER DER MEISTER®, worauf freuen Sie sich besonders?

Meine persönlichen Wünsche sind ein reibungsloser Ablauf, wie immer ein phantastisches Publikum, Vor-Olympische Leistungen der Athleten und ein wiederum beherztes Auftreten des Turn-Team-Deutschlands mit dem einen oder anderen Cottbuser in den Reihen.

Vielen Dank für das Gespräch!
Brian Gladow wechselt zum FC Bayern München
19.02.08 | 
Berliner Auswahlturner sagt Cottbus ade'
Brian Gladow
DTB-Auswahlturner Brian Gladow gab innerhalb der Vorbereitungen auf die diesjaährigen Wettkampfhöhepunkte seinen Wechsel zum FC Bayern München bekannt.

Der 20-jährige WM-Ersatzmann von Stuttgart erreichte seine größten Erfolge 2006, als er bei den Junioren-Europameisterschaften u.a. gemeinsam mit seinem bisherigen Cottbuser Mannschaftskameraden Steve Woitalla die Goldmedaille mit der Mannschaft errang und Moskauer Weltcupsieger am Reck werden konnte. 2006 und 2007 stand er in der Goldriege des SC Cottbus in der Deutschen-Turnliga.

Für den Cottbuser Weltcup 2008 gehört Gladow, zu den Kandidaten des Turn-Teams-Deutschland.
Turn-EM: Deutschland in der Favoritengruppe
17.02.08 | 
41 Nationen haben für die Wettkämpfe in Lausanne gemeldet
der Cottbuser Robert Juckel
Am Samstag fanden in der Gastgeberstadt Lausanne die Auslosung für die vom vom 8. – 11. Mai 2008 stattfindenden Europameisterschaften der Männer und Junioren statt.

Deutschland startet dabei wie auch Gastgeber Schweiz in der Favoritengruppe. Die DTB-Riege, die am Sprung startet, steht mit Europameister Russland (Startgerät Boden), Weißrussland (Pauschenpferd), Italien (Ringe), Ungarn (Barren) und Großbritannien (Reck) auf dem Parcours.

Auch die Deutschen Junioren starten als Titelverteidiger von Volos 2006 in der Topgruppe (Startgerät Boden).

Vier Wochen vor den kontinentalen Meisterschaften ist das Turnier der Meister in Cottbus der letzte Härtetest für die europäischen Spitzenathleten.
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